Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Radikale Palästinenser verwechseln israelisch-arabischen Studenten mit jüdischem Siedler Al-Aksa-Brigaden ermordeten Jogger "versehentlich"

Die palästinensischen Al-Aksa-Brigaden haben zugegeben, einen israelisch-arabischen Studenten «versehentlich» erschossen zu haben. Die Gruppierung kondolierte der Familie des Getöteten.

HB BERLIN. Die Ermordung eines jungen arabischen Israelis am Freitag in Jerusalem war ein Versehen. Das erklärten die palästinensischen Al-Aksa-Brigaden, wie die Nachrichtenagentur AFP meldet. Die Gruppierung habe sich demnach bei der Familie des Getöteten für die Tat entschuldigt.

Der 20-jährige Student sei «versehentlich» für einen jüdischen Siedler gehalten worden, als er im Stadtteil French Hill beim Joggen erschossen worden sei, sagte ein Anrufer im Namen der Brigaden am Samstag der AFP. Die Gruppe betrachte den getöteten Studenten nun als «Märtyrer». Der Familie sei bereits kondoliert worden.

Der Vater des Studenten bezeichnete die Ermordung seines Sohnes als «schädlich für die palästinensische Sache». Laut Angaben des Vaters starb bereits der Großvater des getöteten Studenten 1975 gemeinsam mit 13 weiteren Menschen bei einem palästinensischen Bombenanschlag in Jerusalem.

Die Al-Aksa-Brigaden, die der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Jassir Arafat zugerechnet werden, hatten sich am Freitag zunächst zu dem Attentat als Reaktion auf die israelischen Einmärsche im Gazastreifen und der Festnahmen von Palästinensern bekannt.

Brexit 2019
Startseite