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Rafael Mariano Grossi Dieser Mann führt künftig die UN-Atomenergiebehörde

Der Argentinier ist mit der IAEA bereits gut vertraut. Leicht wird sein Job in Zeiten des Klimawandels dennoch nicht – das zeigte schon seine Amtseinführung.
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Der Diplomat war schon einmal für die IAEA tätig. Quelle: AP
Rafael Mariano Grossi

Der Diplomat war schon einmal für die IAEA tätig.

(Foto: AP)

Wien In Österreich hat sich der neue Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Mariano Grossi, bei seiner Amtseinführung in der Wiener UNO-City keine großen Freunde gemacht. Der Argentinier warb für die Kernkraft als Energiequelle im Kampf gegen Klimawandel.

„Atomkraft ist nicht Teil des Problems. Sie kann für die, die das wollen, Teil der Lösung sein“, sagte der promovierte Politikwissenschaftler in Wien. Österreich hat sich bereits 1976 in einer Volksabstimmung gegen die Kernenergie entschieden.

Die IAEA kennt Grossi sehr gut. Der Diplomat arbeitete für die UN-Atomenergiebehörde bereits zwischen 2002 und 2007. Der frühere Botschafter für Österreich, Slowakei und Slowenien mit Sitz in Wien löst den Japaner Yukiya Amano ab, der im Juli starb.

Die bereits 1957 gegründete IAEA ist die wichtigste UN-Behörde in Wien. Sie fördert und überwacht die Nutzung der Atomenergie und berichtet an die Generalversammlung und den Sicherheitsrat der UN. Außerdem prüft sie die Umsetzung es Atom-Abkommens mit dem Iran.

Die Nutzung der Atomkraft ist für die UN-Behörde die Legitimation ihrer Existenz. Deshalb ist es wenig verblüffend, dass Grossi auf der Weltklimakonferenz in Madrid für die Nutzung der Kernenergie werben will. Derzeit sind laut IAEA 50 Atomkraftwerke in Bau. Weltweit arbeiten rund 450 Reaktoren.

Mehr: Yukiya Amano: Chef der Internationalen Atomenergiebehörde gestorben

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