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Raketenabwehrstrategie USA werten Nordkorea als „außerordentliche Bedrohung“

Die Verhandlungen mit Nordkorea über eine Denuklearisierung laufen. Der neue US-Verteidigungsminister Shanahan äußert sich weiterhin besorgt.
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Kim hatte sich seinerzeit bereiterklärt, die koreanische Halbinsel atomwaffenfrei zu machen, was Trump als großen Fortschritt feierte. Quelle: dpa
Historisches Treffen in Singapur

Kim hatte sich seinerzeit bereiterklärt, die koreanische Halbinsel atomwaffenfrei zu machen, was Trump als großen Fortschritt feierte.

(Foto: dpa)

Washington Die USA werten Nordkorea in einer überarbeiteten Raketenabwehrstrategie als „außerordentliche Bedrohung“. Dagegen hatte US-Präsident Donald Trump vor sieben Monaten noch erklärt, die Bedrohung durch die Führung in Pjöngjang sei beseitigt.

Der amtierende Verteidigungsminister Patrick Shanahan verwies am Donnerstag auf eine Gefahr durch Nordkorea, den Iran, Russland sowie China und erklärte, Nordkoreas Raketen bereiteten große Sorgen. Die Formulierung in der Raketenabwehrstrategie geht darüber hinaus.

„Während ein möglicher neuer Weg zum Frieden mit Nordkorea nun besteht, stellt es weiterhin eine außerordentliche Bedrohung dar, und die USA müssen wachsam bleiben“, heißt es in der Zusammenfassung der Strategie. Ihr Ziel ist es, die USA vor Bedrohungen durch Raketen anderer Staaten zu schützen.

Für Trump kommt das Papier zu einem ungünstigen Zeitpunkt, will er sich doch erneut mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen. Die erste Begegnung der beiden fand im Juni vergangenen Jahres in Singapur statt. Kim hatte sich seinerzeit bereiterklärt, die koreanische Halbinsel atomwaffenfrei zu machen, was Trump als großen Fortschritt feierte.

Allerdings hat es seither in den Verhandlungen kaum Bewegung gegeben, die USA halten daher ihren Druck auf das weitgehend isolierte Land durch Sanktionen aufrecht. Aktuell ist Kim Yong Chol, Nordkoreas Chefunterhändler bei den Verhandlungen mit den USA über die Denuklearisierung, auf dem Weg nach Washington, um ein zweites Treffen zwischen Trump und Kim auszuloten. Kim Yong Chol sollte am Freitag mit US-Außenminister Mike Pompeo beraten.

  • rtr
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