Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Raketentest Nordkorea nennt Waffentest „ernsthafte Warnung“ an Südkorea

Der Test einer taktischen Lenkwaffe sei eine Antwort auf die Waffenentwicklungen Südkoreas und dessen Pläne, Militärübungen abzuhalten, hieß es in staatlichen Medien am Freitag.
Update: 26.07.2019 - 03:05 Uhr Kommentieren

„Haben keine andere Wahl, als übermächtige Waffensysteme zu entwickeln“

Seoul Nordkorea hat seine jüngsten Raketentests als Reaktion auf Militärübungen Südkoreas gerechtfertigt. Damit solle eine „ernste Warnung“ an die „südkoreanischen Kriegshetzer“ gesendet werden, die darauf drängten, neue Waffen einzusetzen und Militärübungen unter Missachtung wiederholter Warnungen des Nordens durchzuführen, zitierte die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap die nordkoreanische Agentur KCNA am Freitag. Das nordkoreanische Militär hatte am Donnerstag nach südkoreanischen Angaben zwei Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer abgefeuert.

UN-Resolutionen verbieten Nordkorea – das mehrfach Atombomben getestet hat – die Starts von ballistischen Raketen kurzer, mittlerer und langer Reichweite. Solche Raketen sind in aller Regel Boden-Boden-Raketen, die einen konventionellen, chemischen, biologischen oder atomaren Sprengkopf befördern können.

Nach den Angaben des südkoreanischen Militärs flog eine Rakete in einer Höhe von 50 Kilometern etwa 430 Kilometer, die zweite 690 Kilometer weit. Beide Raketen seien ins Japanische Meer gestürzt. Als Kurzstreckenraketen gelten Raketen unterhalb einer Reichweite von 1000 Kilometern.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen im Grenzort Panmunjom auf der koreanischen Halbinsel Arbeitsgespräche zur atomaren Abrüstung in der Region vereinbart. Nach ihrem gescheiterten Gipfeltreffen im Februar in Vietnam weckte das Treffen neue Hoffnung auf Fortschritte in den festgefahrenen Verhandlungen über das Atomprogramm Nordkoreas.

Mehr: Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs erneut Waffentests durchgeführt. Zwei Kurzstreckenraketen seien an der Ostküste Nordkoreas abgefeuert worden.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Raketentest - Nordkorea nennt Waffentest „ernsthafte Warnung“ an Südkorea

0 Kommentare zu "Raketentest: Nordkorea nennt Waffentest „ernsthafte Warnung“ an Südkorea"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote