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Raketentest Nordkorea testet offenbar erneut ballistische Raketen

Nordkorea hat offenbar zwei ballistische Raketen ins offene Meer abgefeuert. Eine UN-Resolution untersagt Nordkorea allerdings derartige Tests.
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Nordkoreas Machthaber zeigt sich zufrieden mit den Militärtests. Quelle: dpa
Kim Jong Un

Nordkoreas Machthaber zeigt sich zufrieden mit den Militärtests.

(Foto: dpa)

Seoul Einen Tag nach seinem jüngsten Raketentest hat Nordkorea von der Erprobung einer neuartigen Waffe gesprochen. Machthaber Kim Jong Un habe auch den jüngsten Test beobachtet, berichteten die Staatsmedien diesen Samstag. Der Test habe geholfen, „größeres Vertrauen in dieses Waffensystem“ zu zementieren. Die „neue Waffe“ wurde allerdings nicht näher beschrieben.

Südkoreas Streitkräfte hatten die Vermutung geäußert, dass es sich bei den zwei Raketen, die Nordkorea am Freitag in Richtung offenes Meer abgefeuert hatte, um zwei ballistische Kurzstreckenraketen handelte. Tests mit ballistischen Raketen jeglicher Reichweite sind Nordkorea, das mehrfach Atombomben getestet hat, durch UN-Resolutionen untersagt. Derartige Raketen sind in aller Regel Boden-Boden-Raketen, die einen konventionellen, chemischen, biologischen oder atomaren Sprengkopf befördern können.

Kim zeigte sich den Berichten zufolge wegen der „unerklärlichen und wunderbaren Erfolgsquoten“, die das Militär bei den jüngsten Tests erzielt habe, zufrieden. Ziel sei es, „unüberwindbare militärische Fähigkeiten zu besitzen, die keiner zu provozieren wagt“, wurde Kim zitiert.

Bereits in den Wochen zuvor hatte Nordkorea laufende Militärmanöver der USA mit Südkorea zum Vorwand genommen, mehrere Raketentests durchzuführen. Seoul hatte die Tests des abgeschotteten Nachbarlandes zuletzt als „Machtdemonstration“ gegen die gemeinsamen Militärmanöver mit den USA gewertet. US-Präsident Donald Trump äußerte sich bisher zurückhaltend. Er setzt darauf, dass Kim Jong Un, mit dem er sich seit Juni 2018 bereits dreimal getroffen hat, die Verhandlungen über eine Abrüstung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms wiederaufnehmen will.

Mehr: Weder Putin noch Trump noch die USA wollen den INF-Vertrag verlängern. Das gesamte internationale System zur atomaren Rüstungskontrolle steht vor dem Aus.

  • dpa
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