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Raketentest Nordkorea testet offenbar erneut Raketen in Richtung Japanisches Meer

Gerade haben Nordkorea und die USA angekündigt, ihre Atomgespräche wieder aufzunehmen, da testet das asiatische Land wieder mindestens eine Rakete. Es könnte ein Warnsignal sein.
02.10.2019 Update: 02.10.2019 - 07:13 Uhr Kommentieren
Der neue Raketentest erfolgte nur wenige Tage vor neuen Gesprächen mit den USA über das nordkoreanische Atomprogramm. Quelle: dpa
Nordkoreanischer Raketentest

Der neue Raketentest erfolgte nur wenige Tage vor neuen Gesprächen mit den USA über das nordkoreanische Atomprogramm.

(Foto: dpa)

Seoul, Pjöngjang Nur Stunden nach der Bestätigung einer Wiederaufnahme von diplomatischen Atomgesprächen hat Nordkorea erneut einen Raketentest durchgeführt. Mindestens ein Projektil sei von den östlichen Gewässern abgefeuert worden, teilte der südkoreanische Generalstab an diesem Mittwoch mit. Damit suggerierte das südkoreanische Militär, die Rakete könne unterseeisch abgefeuert worden sein, legte sich aber nicht fest.

Falls Nordkorea die Möglichkeit hat, Raketen von U-Booten aus abzufeuern, wäre das alarmierend, da diese Art von Raketen schwieriger zu entdecken sind.

Laut Südkoreas Generalstab flog die Rakete etwa 450 Kilometer weit in einer maximalen Höhe von 910 Kilometern, bevor sie zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan auf dem Meer aufschlug. Südkoreanische und US-Experten analysierten weitere Details, hieß es am Mittwoch.

Der japanische Kabinettssekretär Yoshihide Suga sprach von zwei ballistischen Raketen, von denen eine augenscheinlich in der japanischen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) im Nordwesten der Küste ins Meer stürzte. Laut Suga gab es keine Berichte über Schäden an japanischen Schiffen oder Flugzeugen in der Gegend.

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    Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe verurteilte die Starts. Sie verstößen gegen UN-Resolutionen gegen den Norden. „Wir werden weiterhin mit den USA und der internationalen Gemeinschaft kooperieren und das äußerste tun, um die Sicherheit der Menschen zu bewahren und schützen, und aufmerksam zu bleiben“, sagte Abe.

    Es waren die neunten Raketentests Nordkoreas seit Ende Juli. Experten werteten den Test als erneute Demonstration der militärischen Fähigkeiten Nordkoreas. Erst am Dienstagabend hatte ein hochrangiger nordkoreanischer Diplomat mitgeteilt, Nordkorea und die USA hätten sich geeinigt, die Atomgespräche am Wochenende wiederaufzunehmen.

    Diese hatten seit Monaten still gestanden, nachdem der Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un im Februar in Hanoi gescheitert war. Die USA bestätigten die Gespräche.

    Nordkorea könnte mit dem Test auch sein Missfallen über den jüngsten südkoreanischen Kauf eines US-gebauten F-35-Kampfjets ausdrücken wollen, der am Dienstag zum ersten Mal im Rahmen einer Militärparade vorgestellt wurde. Laut Nordkorea verstieß der Kauf gegen kürzlich geschlossene innerkoreanische Abkommen zum Abbau militärischer Spannungen.

    Kim Dong Yub, ein Analyst des Instituts für Fernöstliche Studien in Seoul und ehemaliger Militär, der an den innerkoreanischen Militärgespräch teilgenommen hat, sagte, mit dem Start wolle Nordkorea eindeutig den Druck auf Washington erhöhen, um dann in den Gesprächen Zugeständnisse der US-geführten Sanktionen gegen seine lahmende Wirtschaft zu bewirken

    Mehr: Im Konflikt zwischen Nordkorea und den USA kommt Bewegung: Beide Länder wollen am 5. Oktober ihre Gespräche über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm aufnehmen.

    • dpa
    • ap
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