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Raketentests in Nordkorea USA auf mögliche Provokationen vorbereitet

Kim Jong Un kündigte weitere Raketentests an. Die USA vermuten eine mögliche Provokation Nordkoreas bei der Amtseinführung von Donald Trump. Doch die amerikanische Regierung betrachtet das nüchtern.
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Nordkoreas Machthaber hat in seiner Neujahrsansprache weitere Raketentests angekündigt. Quelle: Reuters
Kim Jong Un

Nordkoreas Machthaber hat in seiner Neujahrsansprache weitere Raketentests angekündigt.

(Foto: Reuters)

Washington Die USA sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums auf Provokationen Nordkoreas zur Amtseinführung des neuen Präsidenten Donald Trump am Freitag vorbereitet. Zu Berichten über einen bevorstehenden nordkoreanischen Raketentest lehnte das Ministerium am Donnerstag eine Stellungnahme ab. Aus Regierungskreisen hatte die Nachrichtenagentur Reuters erfahren, die USA hätten in Nordkorea Aktivitäten beobachtet, die auf den Test einer ballistischen Rakete hindeuteten. Unklar sei deren Reichweite und der Zeitpunkt eines Tests. In südkoreanischen Medien hatte es geheißen, der Norden könnte eine neue ballistische Interkontinentalrakete bereits zur Amtseinführung Trumps testen.

Staatschef Kim Jong Un hatte in seiner Neujahrsansprache gesagt, die Vorbereitungen für den Test einer Interkontinentalrakete seien „in der letzten Phase“. Das international isolierte Land hat 2016 so viele ballistische Raketen getestet wie nie zuvor. Wegen seiner Atom- und Raketenversuche wurden 2006 UN-Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Nach dem fünften und bislang größten Atomtest im September wurden sie im Dezember verschärft. Nach Einschätzung mancher Experten ist das Land aber noch Jahre davon entfernt, eine Interkontinentalrakete mit Atomsprengkopf zu entwickeln, die Ziele in den USA erreichen könnte.

  • rtr
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