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Ranghohe südafrikanische Delegation besucht Aristide im Exil Aristide will USA und Frankreich wegen „Entführung“ verklagen

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Der in Zentralafrika exilierte Aristide behauptet, Ende Februar gegen seinen Willen außer Landes gebracht worden zu sein. Die USA und Frankreich haben das bestritten. Der amerikanische Anwalt Brian Concannon sagte, in den Vereinigten Staaten liefen Vorbereitungen für ein Entführungsverfahren gegen US-Behörden.

Aristide, der in die Zentralafrikanische Republik ausgereist ist, betrachtet sich als „Opfer eines Staatsstreichs“ und sieht sich immer noch als „gewählter Präsident Haitis“, sagten seine Anwälte einmütig. Frankreich hingegen steht auf dem Standpunkt, dass die verfassungsmäßige Ordnung beim Rücktritt Aristides gewahrt wurde.

Aristide war am 29. Februar nach monatelangen Protesten und Unruhen ins Exil in die Zentralafrikanische Republik geflogen. Er hatte seither mehrfach behauptet, gegen seien Willen außer Landes gebracht worden zu sein. Eine ranghohe südafrikanische Delegation reiste am Mittwoch zu Gesprächen mit ihm nach Bangui. „Wir versuchen noch immer herauszufinden, warum und wie Jean-Bertrand Aristide in Haiti aus dem Amt gedrängt wurde“, erklärte Außenministerin Nkosazana Dlamini-Zuma. Südafrika hatte Aristide „prinzipiell“ Exil in Aussicht gestellt.

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