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Rassismus in den USA Zehntausende protestieren gegen Polizeigewalt

In etlichen US-Städten sind Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Polizeigewalt und Rassismus zu demonstrieren. Auslöser ist eine Reihe von tödlichen Übergriffen durch weiße Polizisten auf Afroamerikaner.
14.12.2014 - 15:12 Uhr Kommentieren
Die Demonstranten sind davon überzeugt, dass der Tod von Brown, Rice und Garner keine Einzelfälle sind. Quelle: Reuters

Die Demonstranten sind davon überzeugt, dass der Tod von Brown, Rice und Garner keine Einzelfälle sind.

(Foto: Reuters)

Washington/New York Zehntausende Menschen haben Wochenende in Washington, New York, Boston und anderen amerikanischen Städten friedlich gegen Polizeigewalt und Rassismus demonstriert. Allein in der Hauptstadt Washington versammelten sich am Samstag nach Angaben der Organisatoren bis zu 50.000 Menschen.

Es seien mit die größten Kundgebungen der jüngsten Protestwelle, hieß es. Die Polizei machte keine Angaben zur Teilnehmerzahl. Anlass der Proteste sind mehrere Fälle, in denen Polizisten unbewaffnete Schwarze getötet haben und anschließend nicht angeklagt wurden. Seit Wochen kommt es deshalb immer wieder zu Demonstrationen, teilweise begleitet von Ausschreitungen.

An dem Marsch in Washington beteiligten sich auch Angehörige von Michael Brown. Der 18-Jährige war im August von einem weißen Polizisten in der Kleinstadt Ferguson in Missouri erschossen worden. Eine Geschworenen-Jury hatte entschieden, kein Verfahren zu eröffnen.

„Was für ein Meer von Menschen“, sagte Browns Mutter Lesley McSpadden. „Wenn sie das nicht sehen und etwas ändern, dann weiß ich nicht, was wir als nächstes tun werden.“ Bürgerrechtler fordern ein Gesetz, nach dem Bundesbehörden die Ermittlungen in Fällen übernehmen können, in denen Polizeigewalt im Spiel ist.

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    „Wir werden weiter das Licht auf Mike Brown ... auf all die Opfer richten“, sagte der Bürgerrechtler Al Sharpton, dessen National Action Network die Kundgebung in Washington organisierte. „Nur wenn man das Licht anlässt, kann man die Kakerlaken verscheuchen.“

    Auch die Mutter des zwölfjährigen Tamir Rice kam nach Washington. Ihr Sohn war im November von einem Polizisten in Cleveland in Ohio erschossen worden. Hinterbliebene von Eric Garner reihten sich ebenfalls in den Demonstrationszug ein. Garner war im Würgegriff eines Polizisten in New York ums Leben gekommen. Auch hier entschied sich eine Jury gegen die Erhebung einer Anklage.

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