„Ready for Hillary“ Stars werben für Präsidentin Clinton

In den USA denken Promis wie „Sex and the City“-Star Sarah Jessica Parker schon an die nächsten Präsidentenwahlen. Mit einer Website werben sie für Hillary Clinton. Zu ihren Fans zählt auch der britische Ex-Premier.
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Auch diese Demonstranten können sich Hillary Clinton auf dem Altenteil schwer vorstellen. Quelle: ap

Auch diese Demonstranten können sich Hillary Clinton auf dem Altenteil schwer vorstellen.

(Foto: ap)

WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat erst im Januar seine zweite Amtszeit angetreten, da bringen Hillary-Clinton-Fans die Ex-Außenministerin schon für das nächste Rennen ums Weiße Haus in Stellung: Mit dem Slogan „Ready for Hillary“ – Bereit für Hillary – starteten hochkarätige Unterstützer eine Website für die ehemalige First Lady. Das politische Aktionskomitee will Spenden sammeln und für Clinton Stimmung machen – sollte sie denn tatsächlich in den Ring steigen.

Seit Clinton am 1. Februar als US-Außenministerin zurückgetreten ist, schürte sie selbst Spekulationen um eine mögliche zweite Kandidatur. Die Frau von Ex-Präsident Bill Clinton war im ersten Anlauf 2008 an Barack Obama gescheitert, der sich in den Vorwahlen der Demokraten durchgesetzt hatte. Offiziell hat Clinton zwar noch keine neuen Pläne verkündet, und ihr Unterstützerkomitee agiert ohne ihren Auftrag. In mehreren Umfragen liegt sie aber vor möglichen anderen Anwärtern aus ihrer Partei.

Zu den prominentesten Unterstützern gehört der britische Ex-Premier Tony Blair: „Hillary ist Stärke, Zähigkeit und Prinzipientreue“, wird er auf der Website zitiert. „Ich habe den Instinkt, dass das Beste noch kommen wird.“ Und „Sex and the City“-Star Sarah Jessica Parker lobt: „Sie hat so viel zu geben und hat die Voraussetzungen, es gut zu machen: fürsorglich zu sein, vernünftig, stark, durchsetzungsstark und mitfühlend.“

Die Organisatoren des sogenannten Super-Aktionskomitees, die sich im Januar zusammenschlossen und bei der Wahlkommission registriert sind, freuen sich bereits über reichlich Zulauf. Im Schnitt würden sich täglich tausend Fans melden, um Clinton zu unterstützen, gaben sie auf ihrer Website bekannt.

Obama bastelt an einer neuen Regierung
Obama Chief of Staff
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Er kommt:

Keine zwei Wochen vor der Vereidigung von US-Präsident Barack Obama für seine zweite Amtszeit nimmt die neue Regierungsmannschaft Gestalt an. Für den Schlüsselposten des Finanzministers nominierte er den Stabschef des Weißen Hauses, Jacob Lew. Der 57-Jährige gilt als Haushaltsexperte und hat Erfahrung im Aushandeln von Kompromissen zwischen verschiedenen politischen Lagern. Keine schlechte Referenz für die anstehenden Verhandlungen mit den Republikanern über Haushalts- und Finanzfragen.

Timothy Geithner
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Er geht:

Lew beerbt Timothy Geithner, der vor vier Jahren zum 75. Finanzminister der Vereinigten Staaten ernannt worden war.

Mideast Israel Hagel
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Er kommt:

Der ehemalige republikanische Senator Chuck Hagel übernimmt das Verteidigungsressort. Die Nominierung des moderaten Republikaners löste in dessen eigener Partei Proteste aus, weil dort viele den Vietnam-Veteranen als zu Israel-kritisch und zu lasch gegenüber dem Iran halten.

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Er geht:

Hagel wird Nachfolger von Leon Panetta.

File photo of U.S. Navy veteran and former Democratic presidential nominee U.S. Senator Kerry waving at the end of his speech during the Democratic National Convention in Charlotte
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Er kommt:

John Kerry ist künftig die Stimme Amerikas im Ausland. Der respektierte Senator und ehemalige Bush-Herausforderer wird der neue US-Außenminister.

huGO-BildID: 29290364 (FILES)US Secretary of State Hillary Clinton speaks to reporters during a joint press availability with Haitian Prime Minister
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Sie geht:

Der Rückzug von Hillary Clinton, die derzeit auch gesundheitlich stark angeschlagen ist, steht schon seit einigen Wochen fest.

Files John Brennan to be nominated CIA director
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Er kommt:

Neuer CIA-Chef wird der Terrorabwehrexperte John Brennan. Wegen seiner Haltung zu umstrittenen Verhörmethoden der CIA, wie etwa Waterboarding, ist er nicht unumstritten. Brennan wird vorgeworfen, während der Amtszeit von George W. Bush die Folter von Gefangenen verantwortet zu haben, was dieser bestreitet.

  • afp
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