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Reaktion auf Giftgas-Anschlag USA und EU weisen Dutzende russische Diplomaten aus

Großbritannien hat im Fall des vergifteten Ex-Spions Sergej Skripal bereits 23 russische Diplomaten ausgewiesen. Jetzt ziehen Deutschland und die USA nach.
Update: 26.03.2018 - 15:57 Uhr 39 Kommentare
Deutschland weist vier russische Diplomaten aus Quelle: dpa
Russische Diplomaten

Am 20. März verwies Großbritannien 23 russische Diplomaten des Landes.

(Foto: dpa)

Berlin Wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien verschärfen die USA, Deutschland und mehrere andere westliche Staaten die Konfrontation mit Russland. Das Auswärtige Amt in Berlin kündigte am Montag die Ausweisung von vier russischen Diplomaten an. Sie müssen binnen sieben Tagen das Land verlassen.

Insgesamt weisen 14 EU-Staaten russische Diplomaten aus, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk in Warna in Bulgarien sagte. Neben Deutschland unter anderem Dänemark, Frankreich, Litauen, Polen und Tschechien. Die USA verweisen 60 russische Geheimdienstmitarbeiter des Landes. Auch die Ukraine wird 13 Diplomaten ausweisen, Kanada deren vier.

Wie Außenminister Heiko Maas am Montag erklärte, trage Russland nach dem Giftanschlag von Salisbury „noch immer nicht zur Aufklärung bei. Wir setzen damit auch ein Zeichen der Solidarität mit Großbritannien.“ Die Ausreiseaufforderung sei der russischen Botschaft übermittelt worden, teilte das Auswärtige Amt mit.

Maas betonte zugleich: „Wir sind weiterhin offen für einen konstruktiven Dialog mit Russland, der zu vielen internationalen Themen notwendig bleibt.“ Begründet wird der Schritt zudem mit einem Cyber-Angriff von Hackern auf das Auswärtige Amt mit mutmaßlich staatlichem russischem Hintergrund.

Unter den 60 Diplomaten, die in den USA des Landes verwiesen werden, sind nach Angaben aus Kreisen der Regierung von Präsident Donald Trump zwölf Spione, die nach US-Erkenntnissen unter diplomatischem Deckmantel bei der russischen UN-Mission arbeiteten.

Betroffen von den Ausweisungen seien russische Agenten, die in hohem Maße damit beschäftigt seien, „aggressiv Informationen zu sammeln“. Um welche Informationen es sich handelt, wollte ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses am Montag nicht sagen. Russland habe derzeit deutlich mehr als 100 aktive Agenten in den USA.

Zudem ordneten die USA an, das russische Konsulat in Seattle im US-Staat Washington zu schließen. Das Konsulat in Seattle sei wegen seiner räumlichen Nähe zu einem Marinestützpunkt ins Visier der Spionageabwehr geraten.

Russland will nach Angaben eines ranghohen Außenpolitikers auf die Ausweisungen mit ähnlichen Maßnahmen reagieren. „Ich denke, die Antwort wird ähnlich und höchstwahrscheinlich angemessen sein“, sagte der Vizechef des Außenausschusses des russischen Oberhauses, Wladimir Dschabarow, am Montag in Moskau. Russland müsse auch entsprechend viele Diplomaten ausweisen, sagte er der Agentur Interfax zufolge.

Hintergrund der Streitigkeiten ist der Giftgasanschlag auf Sergej Skripal. Der ehemalige Doppelagent und seine Tochter waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in Salisbury gefunden worden; sie befinden sich weiterhin im kritischen Zustand. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden sie mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet, der in der früheren Sowjetunion entwickelt wurde. Auch ein britischer Polizist wurde Nervengift ausgesetzt.

Schon zuletzt hatte die Europäische Union ihren Ton gegenüber Moskau verschärft und den Briten die „uneingeschränkte Solidarität“ zugesagt. In einer Gipfelerklärung verkündeten die EU-Staaten vergangene Woche, dass sie „mit der Einschätzung der Regierung des Vereinigten Königreichs übereinstimmen, wonach sehr wahrscheinlich die Russische Föderation dafür verantwortlich ist und es keine andere plausible Erklärung gibt“. Daraufhin beorderte die EU ihren Botschafter in Moskau, den deutschen Diplomaten Markus Ederer, zurück nach Brüssel.

Großbritannien will nach russischer Darstellung mit dem Fall um den vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal die Beziehungen der EU zu Russland untergraben. „Das Land, das die EU verlassen will, missbraucht den Faktor der Solidarität“, schrieb die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Montag auf Facebook. Großbritannien zwinge die verbleibenden EU-Staaten dazu, mit Sanktionen die Zusammenarbeit mit Russland zu erschweren.

Giftattacke auf Ex-Spion – Anschlag auf Moskaus Befehl?

  • mok
  • ap
  • dpa
  • rtr
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39 Kommentare zu "Reaktion auf Giftgas-Anschlag: USA und EU weisen Dutzende russische Diplomaten aus"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Sehr geehrter Herr Sharan,

    ich beschränke mich darauf, kurz der Reihe nach auf Ihre Wertungen einzugehen.

    1. Thomas Maidan

    Meiner Meinung nach wiegen die äußerst raren verwertbaren Kommentare nicht die Vielzahl der unsinnigen und damit den Lesern belastenden Kommentaren, zu denen ich genauso gehöre, auf.

    Meine beiden Kommentaren zur Festnahme dienten nicht im Mindestens der Überzeugung irgendeiner mitlesenden Person, sondern war eine mehr oder weniger humorige gestaltete Reaktion auf die penetranten Wiederholungen gleichen Textes dieses Herrn. Und Wiederholungen mag ich überhaupt nicht, die ich Anderen von meiner Seite her auch nicht zumute. Und völlig unsinnige Wiederholungen, wie die von Herrn Maidan, sind mir erst recht ein Greuel, denen ich mir erlaube, ohne direkte Ansprache entsprechend zu entgegnen.

    So wie es aussieht, bleiben in dieser Sache unsere Auffassungen ziemlich unterschiedlich. Für mich sind bleibt die Vielzahl unsachlicher Kommentare des Herrn Maidan die Ursache der Kommentare, die Ihnen nicht gefallen. Man kann es auch darauf reduzieren, hätte sich Herr Maidan auf die wenigen rein sachlichen Kommentare beschränkt, gäbe es nicht die kritisierten Kommentare.

  • Nachdem ich Ihrem Hinweis zu den Uhrzeiten nachgegangen bin, muss ich einräumen, dass Sie recht haben und ich selbst verblüfft bin. Eine plausible Erklärung kann ich Ihnen leider nicht geben.

    Ihre Kritik an meiner Klarnamen-Benennung des „Europäers“ ist insofern unberechtigt, als er in der Wirtschaftswoche eben unter diesem Klarnamen ständig Kommentare verfasst hat. Es ist, da ich nicht der Einzige bin, der von der WiWo zum Wechsel animiert wurde, also kein Geheimnis, um wen es sich handelt. Im Übrigen war es so, dass jeder Kommentator bei der Wirtschaftswoche automatisch sich ohne zusätzliche Anmeldung unter gleichem Namen im HB einloggen konnte. Ob Herr Jourdant zu der Zeit ebenfalls im HB kommentiert hat, weiß ich nicht, weil ich das Forum nicht genutzt habe. Definitiv weiß ich aber, dass der gute Mann unter gleichem Namen in einem ganz anderen Forum schreibt. Die von Ihnen genannten Schutzgründe sehe ich auch nicht als gegeben, denn meiner Beurteilung nach ist dieser Namenwechsel ausschließlich aus dem Grund erfolgt, weil der neue Name hervorragend seine Einstellung symbolisiert.

    Mit freundlichen Grüßen und mit den besten Wünschen zu den anstehenden Feiertagen.

  • Nachtrag:

    Ein Beispiel, wo Herr Spiegel auf eine nette Art und Weise Herrn Maidan´s Kommentar etwas entgegen setzen möchte - unter:

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/devisen-euro-gibt-nach-kanadischer-dollar-gewinnt-/20658546.html

  • Fortsetzung

    "Herrn Spiegel , den Sie ja nicht so sehr mögen"
    Herr Spiegel hat eine sehr besondere, auch irgendwie beindruckende Art und Weise, ein über dem Durchschnitt liegendes Allgemein- und Fachwissen, auch die Gabe auf inhaltliche Gegenrede in einer nicht aggressiven Weise einzugehen. Diese Gabe ist nicht vielen gegeben und auch sympathisch. Wie er seine Fähigkeiten aber auch einsetzt, erinnert mich an einen geschulten Experten für Agit-Prop. Ja, das gefällt mir gar nicht. Er könnte sicher argumentativ auch gut die "Gegenseite" vertreten, wo nach m.E. es argumentativ für ihn viel einfacher wäre (s. obiges ZITAT_2 und der dort zu findende "Schlagabtausch"). Da fällt mir Lawrow ein, der ein sehr guter EU-Politiker wäre.
    ---

    "Wie Sie zu der Annahme gekommen sind, ich hätte ein Interesse an einer Zustandsänderung im hiesigen Forum, erschließt sich mir nicht."

    Wer als Experte beruflich eingebunden einen bestimmten Standpunkt vertreten muss, sollte er persönlich dies anders beurteilen oder zur Verschwiegenheit verpflichtet sein oder, ... , wird seine Einschätzung nur anonym abgeben. Schon allein die Möglichkeit der Nennung von Klarnamen, wie Sie es gemacht haben, steht dem entgegen. Das sollte doch aus meinem Kommentar herauszulesen sein.

    MfG

  • Fortsetzung

    "Einer Debattenkultur wäre es sehr viel zuträglicher, würden Kommentatoren wie „Maidan“ ... hier geschnitten und ausgegrenzt – besser noch gesperrt"

    speziell Herrn Maidan würde ich nicht missen wollen in diesem Forum. Beispielhaft nehme ich einen aktuellen Kommentar von ihm zu obigem Link:
    ZITAT_1_ANFANG
    Herr Tomas Maidan 27.03.2018, 15:40 Uhr
    Eigentlich ist das Blockieren einer Autobahn ein gelungenes Zeichen, um schon einmal auf die Folgen von Grenzschließungen hinzuweisen. Genau so wird es nämlich rund um Katalonien IMMER aussehen, wenn die Separatisten sich durchsetzen das Land unabhängig wird. Dann geht erstmal der Zollbaum runter. Warten, Papiere zeigen, Einfuhrbestimmungen kennen. Ähnliche Probleme bekommen jetzt bereits die Händler an der irisch englischen Grenze."
    ZITAT_1_ENDE
    Im Vergleich mit ihren Kommentaren dort ein positiver Beitrag zur Debattenkultur.

    Noch ein Beispiel für Herr Maidans Beitrag zur Debattenkultur:
    ZITAT_2_ANFANG
    Herr Tomas Maidan 22.03.2018, 18:35 Uhr
    Spiegel, Spiegel, Spiegel! Sie sind ja mal wieder in Topform! Sie behaupten, dass der seit Dekaden dauernd Zuzug von russischen Oligarchen wie Abramovic von Russland nach England damit zu erklären sei, dass diese vor der EU fliehen würden - und nicht vor dem mafiösen Russland! ... .
    ZITAT_2_ENDE

    Beide Beispiele machen deutlich: dass Sie Herrn Maidan in diesem Forum "ausgrenzen oder besser noch sperren" möchten kann nicht darin begründet sein, dass er keinen positiven Beitrag zu Debattenkultur hier liefert.

    Zitat_2 und die dazugehörende Diskussion zu finden unter:
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/regierungserklaerung-von-finanzminister-scholz-europa-renten-schwarze-null-die-wichtigsten-punkte-der-scholz-rede/v_detail_tab_comments/21100696.html?commentSort=debate&pageNumber=1

    Fortsetzung folgt

  • Sehr geehrter Herr Kabus, da Sie sich die Zeit genommen haben, mir so ausführlich zu antworten, möchte ich Ihnen zeitnah hiermit die Rückmeldung geben, dass ich ihre Kommentare zur Kenntnis genommen habe - übrigens auch ihre Rückmeldung vom 21.03 "betrachte ich indes aber Alles unter realistischen Aspekten". Dabei wünsche ich Ihnen jedenfalls viel Erfolg.
    ----

    "während ich – u. a. – zu Sachthemen Kommentare verfasse"

    Ihre sachlichen Kommentare lese ich ja mit Gewinn. Einige in die Kategorie "u. a." zu verbuchenende Kommentare von Ihnen weniger, wie z.B. die unter

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/spanien-separatisten-blockieren-nach-puigdemonts-festnahme-autobahn-in-katalonien/v_detail_tab_comments/21117718.html?commentSort=debate&pageNumber=2

    zu lesenden Äußerungen - lesen Sie einfach noch einmal nach, was Sie da von sich gegeben haben - glauben Sie wirklich, dass Sie außer "Gleichgesinnten" jemanden damit überzeugen können - im Gegenteil.

    Wenn für Sie diese unter die Rubrik
    "Dass ich mich mit meinen manchmal werturteilenden Kommentaren nicht gerade beliebt mache, ist mir bewusst und nehme ich in Kauf."
    fallen sollten, dann habe ich meine Schuldigkeit getan. Ich war der Meinung, dass beim Schreiben solcher Kommentare Ihnen nicht bewußt ist, dass die Mehrheit der Leser nicht identisch ist mit den Mitkommentatoren. Diese Rückmeldung Ihnen zu geben war eine meiner Intentionen.
    ----

    "angemessene Antwort auf „Herr Tomas Maidan26.03.2018, 20:01 Uhr“ "
    Herr Kabus, dann gehören Sie zu den Menschen, die in die Zukunft schauen können, ihr diesbezüglicher Kommentar war "Herr Peer Kabus 26.03.2018, 19:59 Uhr"

    Fortsetzung folgt

  • Sehr geehrter Herr Sharan,

    zunächst komme ich auf Ihre letzte Nachricht zurück.

    Richtig ist, dass es nichts mit der Sache an sich zu tun hat, andererseits lediglich eine Antwort an einen Kommentator zu betrachten ist.

    Im Thema Meinungsaustausch, etc. besteht trotz Übereinstimmung ein Unterschied zwischen Ihnen und mir. Sie lesen und bewerten Kommentare, während ich – u. a. – zu Sachthemen Kommentare verfasse. Dass ich mich mit meinen manchmal werturteilenden Kommentaren nicht gerade beliebt mache, ist mir bewusst und nehme ich in Kauf.

    Aus diesem Grund respektiere ich auch nur wenige Kommentatoren in diesem Forum, wie Herrn Keizer z. B., aber auch Herrn Spiegel , den Sie ja nicht so sehr mögen. Bezogen auf den von Ihnen angesprochenen Wissensaustausch sehe ich diesen als einigermaßen funktionierend an, wenn ich mir manche Folgekommentare so ansehe. Auch dabei zeigt Herr Spiegel Interesse und geht Informationen nach – siehe sein Suchergebnis zum § 339 StGB (Beamtendelikt), worauf ich in der Vergangenheit gelegentlich verweisen habe.

    Wie Sie zu der Annahme gekommen sind, ich hätte ein Interesse an einer Zustandsänderung im hiesigen Forum, erschließt sich mir nicht.

    Als besonders hochwertig habe ich Übrigens die Kommentare im HB schon früher nicht betrachtet. Da war das HB der Wirtschaftswoche, die sich durch „Anpassungsmaßnahmen“ die Kommentarfunktion gründlich und endgültig ruiniert hat, schon immer deutlich unterlegen. So jedenfalls meine Einschätzung im damaligen Vergleich. Dort konnte man tatsächlich mit diskussionsfähigen Kommentatoren einen anhaltenden Meinungs- und Informationsaustausch führen. Am HB schätze ich neben einigen Infos und gedanklichen Anregungen Dritter vor Allem die überschaubare Anzahl der Kommentare. Nicht mehr und nicht weniger.

  • Teil 2

    Sie finden den Umgang mit einer vermeintlich nur einen Minderheitsmeinung nicht akzeptabel, was zu äußern auch in Ordnung ist. Denn man kann es so machen oder aus verschiedensten Gründen ebenso sein lassen.

    Zu den zitierten Auszügen aus meinen speziellen Kommentaren greife ich „Vollidiot“ auf. Das war lediglich aus meiner Sicht eine angemessene Antwort auf „Herr Tomas Maidan26.03.2018, 20:01 Uhr“ – die an Herrn „Caruso“ gerichtet war, um nicht Denjenigen, der einen Dritten als Vollidioten bezeichnet hat, direkt anzusprechen.

    Soweit Sie das hier mit Debattenkultur in Verbindung bringen, teile ich Ihre Zuordnung nicht.

    Einer Debattenkultur wäre es sehr viel zuträglicher, würden Kommentatoren wie „Maidan“ und „Europäer“ hier geschnitten und ausgegrenzt – besser noch gesperrt, was im Fall „Maidan“ wohl bereits schon einmal der Fall gewesen sein muss, denn der Hinweis von Herrn Caruso, dass der Kommentator bereits früher als Thomas, statt Tomas Maidan hier unterwegs war, kann ich bestätigen.

    Auf den Punkt gebracht unterscheide ich hier zwischen Ursache und Wirkung – und als Ursache sehe ich mich nun wirklich nicht. Gäbe es solche Kommentatoren nicht, gäbe es auch die von Ihnen beanstandeten Kommentare auch nicht.

  • Auch „Habitus sich auf die Schulter zu klopfen“ ist ganz sicher nicht die richtige Einordnung. Es ist Ihnen sicher nicht entgangen, dass ich ab und zu hier dafür plädiere, solchen Kommentatoren nicht zu antworten, um denen kein Podium zu bieten. Leider ein ziemlich erfolgloses Unterfange, da immer wieder Einige nicht von „aufklärerischen Missionen“ lassen können.

    Meine Strategie der Nichtbeachtung und gleichzeitiger Konversation mit Dritten über solche Personen ist zumindest, was mich anbelangt, erfolgreich. Weder Maidan noch dieser Europäer schreiben mich nach mehrfach vergeblichen Versuchen noch direkt an – weil keine Antwort folgt. Damit sind weniger unsinnige Kommentare zu verzeichnen. Diese ließen sich durch weiter Nichtbeachtung deutlich steigern. Bei Herrn wohl weniger. Habe schon überlegt, ihn mal zu fragen, ob er mit seinem Kommentarstil den HB-Lesern das Lesen von Kommentaren verleiden will. Aber da es höchstens eine kurze Pause bringen würde, spare ich mir das.

    Soweit erst einmal auf die Schnelle eine Antwort auf Ihre Darlegungen.

    MfG

  • "der Klarname dieses selbsternannten Europäers ist XXX. Anschrift und tel-Nr. sind mir bekannt."

    Was tut das denn zur Sache? Ich bin froh, dass dies ein "Klarnamen" Forum ist, hier die Möglichkeit besteht, über die als richtig befundene Einschätzung außerhalb des eigenen, einen selbst nur bestärkenden Umfeldes einen offenen - und hoffentlich den Horizont erweiternden Meinungsaustausch mit "Andersdenkenden" zu führen, der im bestenfalls auch Eingang in die eigene politische Praxis findet.
    Hier bekommt man direkt die Rückmeldung, wo die eigenen Argumente (für die gewünschten Ziele) noch zu schwach sind, wo Wissenslücken bestehen, etc..

    Dieses hier gegebene Umfeld ermöglicht auch Fachleuten, ohne Rücksicht auf ihre eigene Eingebundenheit wo auch immer, unabhängig von den dort herrschenden "Sachzwängen" ihr fachliches Wissen und ihre Einschätzungen mit einzubringen. Haben Sie wirklich ein Interessen, diesen Zustand zu ändern? Ich jedenfalls habe ein Interesse daran, dass die Qualität des Austausches von Fachwissen geprägt ist. Sie leisten dazu auch einen Beitrag.
    ---

    Vor Jahren gab es hier eine Kommentatorin, die Andersdenkende massiv angegriffen hat. Als sie an einem Punkt ihre eigenen Fragen, für die sie eine Antwort gesucht hat, hier im Forum gestellt hat - wenn ich mich richtig erinnere, waren es Fragen das Wesen des Geldes betreffend - damals war der Sachverstand in diesem Forum definitiv vorhanden, diese Fragen in jedweder Tiefe zu beantworten - hat sie ob des Klimas, das sie hier vergiftet hatte, sich über diesen Weg eine Antwort zu bekommen, verbaut.
    Sie hat ein Beispiel aus ihrem eigenen Leben erzählt: Inder, denen Sie aufrichtige, nachhaltige Unterstützung zukommen lassen wollte, haben Sie im Kleinen betrogen, sich so ihren Weg der Unterstützung verbaut. So kann es einem passieren. MfG

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