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Rechnungshof Ist französisches Defizitziel in Gefahr?

Frankreich könnte weniger Geld einnehmen als erhofft. Davor warnt zumindest der französische Rechnungshof – womöglich konnte das Ziel sogar schon 2013 nicht erreicht werden.
11.02.2014 - 10:36 Uhr Kommentieren
Rechnungshof-Chef Didier Migaud überliefert schlechte Neuigkeiten. Quelle: AFP

Rechnungshof-Chef Didier Migaud überliefert schlechte Neuigkeiten.

(Foto: AFP)

Paris Der französische Rechnungshof sieht die Defizitziele der Regierung wegen möglicher Steuerausfälle in Milliardenhöhe gefährdet. Die Einnahmen könnten um sechs Milliarden Euro geringer ausfallen sein als von der Regierung prognostiziert, erklärte die unabhängige Institution in ihrem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht. Angesichts zahlreicher Unsicherheiten und hoher Risiken sei das Erreichen des Defizitziels von 3,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes „derzeit nicht gesichert“, sagte Rechnungshof-Präsident Didier Migaud vor Journalisten in Paris.

Bereits 2013 könnte das Defizitziel von 4,1 Prozent verfehlt worden seien. Dafür bestehe ein „echtes Risiko“, sagte Migaud. Die offiziellen Daten sollen im März veröffentlicht werden.

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