Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Rechtspopulisten Wo die Rechten in Europa an die Macht wollen

Seite 2 von 2:
Österreich, Griechenland, Deutschland

Die FPÖ würde Umfragen zufolge in Österreich derzeit auf 34 Prozent kommen und damit Sozialdemokraten (SPÖ) und Konservative (ÖVP) überflügeln. Es ist nicht zuletzt der Aufschwung für die Rechtspopulisten, der die große Koalition in Wien zur Einführung einer Flüchtlingsobergrenze getrieben hat - was wiederum die Blockade der Balkanroute startete.

Die rechtsextremen Schweden-Demokraten (SD) spielten bis zur Regierungsbeteiligung im Jahr 2014 kaum eine Rolle. Nun haben sie Ambitionen, stärkste Partei zu werden. Schweden hat nach Deutschland im vergangenen Jahr die meisten Flüchtlinge aufgenommen.

Alleine in Griechenland scheint die Neonazi-Partei Goldene Morgenröte nicht von der Flüchtlingskrise zu profitieren – dabei ist Griechenland das mit Abstand am stärksten betroffene Land. Laut Umfragen könnte sie derzeit auf maximal sechs Prozent kommen.

Neue Parteien: Die 2013 aus Widerstand gegen die Euro-Rettung gestartete Alternative für Deutschland (AfD) landet Umfragen zufolge derzeit auf Rang drei. Bei den hessischen Kommunalwahlen am Wochenende holte sie vorläufigen Zahlen zufolge ein zweistelliges Ergebnis. Dass führende AfD-Politiker einem Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge das Wort redeten, schadete der Parteipopularität nicht.

In der Slowakei versucht Regierungschef Roberto Fico zwar alles, um Flüchtlinge aus dem Land zu halten. Dessen ungeachtet sind die Neonazis von Unsere Slowakei (LSNS) am Sonntag mit 14 Abgeordneten ins Parlament eingezogen. Die Partei gibt es seit 2012, zu ihren Feindbildern gehören neben Flüchtlingen Roma, die Nato und die EU.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • afp
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%