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Rede vor der WHO Merkel will Katastrophenschutz fördern

Ein globaler Plan für den Katastrophenschutz: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Rede vor der WHO eine internationale Kooperation bei Katastrophen angemahnt. Insbesondere Ebola mache dies notwendig.
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Die deutsche Bundeskanzlerin fordert einen internationalen Katastrophenschutz. Quelle: ap
Merkel bei der WHO

Die deutsche Bundeskanzlerin fordert einen internationalen Katastrophenschutz.

(Foto: ap)

Genf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach der Ebola-Krise mit mehr als 11 000 Toten einen globalen Plan für den Katastrophenschutz vorgeschlagen. „Die Ebola-Katastrophe in Westafrika hat uns schmerzlich vor Augen geführt, wie dringend der internationale Handlungsbedarf in Krisensituationen ist“, sagte Merkel am Montag bei der Eröffnung der diesjährigen Weltgesundheitsversammlung in Genf.

Die Welt müsse mehr tun, um gefährliche Krankheitserreger einzudämmen, forderte die Kanzlerin. Zwar gebe es inzwischen Erfolge im Kampf gegen Ebola. So habe Liberia für ebolafrei erklärt werden können und es bestehe Hoffnung, dass dies auch für Sierra Leone und Guinea möglich sein werde. „Aber eigentlich gewonnen ist der Kampf doch erst, wenn wir für die nächste Krise gerüstet sind“, sagte Merkel.

Deutschland habe es sich zur Aufgabe gemacht, in diesem Jahr seiner G7-Präsidentschaft neben dem Kampf gegen Ebola auch Bemühungen zur Eindämmung der vernachlässigten und zumeist armutsbedingten Tropenkrankheiten zu unterstützen. Ein weiteres wichtiges Anliegen seien Maßnahmen gegen die zunehmende Antibiotika-Resistenz.

An den Beratungen in Genf nehmen Politiker und Wissenschaftler aus mehr als 190 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teil - unter ihnen Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe (CDU). Die Weltgesundheitsversammlung ist das höchste Beschlussorgan der WHO.

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  • dpa
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