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Rede zur Wirtschaftslage Berlusconi will sein Schweigen brechen

Berlusconi geht in der Debatte um die hohe Verschuldung Italiens in die Offensive. Nach Angaben der Regierungspartei Volk der Freiheit will der Staatschef am Mittwoch vor Senat und Repräsentantenhaus Stellung nehmen.
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RomDer italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi soll sich erstmals seit längerem wieder zur Wirtschaftslage des ins Visier der Finanzmärkte geratenen Landes äußern. Am Mittwoch werde Berlusconi sowohl vor dem Senat als auch vor dem Repräsentantenhaus Stellung nehmen, sagte ein Regierungsvertreter am Montag in Rom.

Nach Angaben aus der Regierungspartei Volk der Freiheit will der 74-Jährige am Donnerstag außerdem mit Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern zusammentreffen. Offenbar plant Berlusconi, in der Debatte über die hohe Verschuldung Italiens wieder die Oberhand zu gewinnen. In den vergangenen Wochen geriet das Schwergewicht der Euro-Zone unter den Druck steigender Zinsen. Berlusconi sprach in dieser Zeit nicht vor dem Parlament und gab lediglich eine Pressekonferenz.

Nach Griechenland, Irland und Portugal gilt Italien als der nächste Kandidat der Eurozone, der auf Hilfe angewiesen sein könnte. An der Märkten sorgt ein Korruptionsskandal für Unruhe, in den der als Sparminister geltende Wirtschaftsressortchef Giulio Tremonti verwickelt ist.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Rede zur Wirtschaftslage : Berlusconi will sein Schweigen brechen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Italien hatte vor der Einführung des EURO Zinsen von bis zu 14% zahlen müssen. Warum soll Italien jetzt weniger als 6% zahlen ? In dem Land hat sich seit 1996, als noch für die gesamte Staatsschuld von 1,2 Bio EUR 115 Mrd. Zinsen gezahlt wurden, nichts gravierendes geändert. Die Mechanismen der Lohn-/Preisspirale laufen analog wie im Jahr 1996. Kommen langsam die Gläubiger Italiens auf diese Erkenntnis so wie sie heute auch Griechenland nicht mehr den EURO Bonus bei den Zinsen der Staatsanleihen zubilligen, wird Italien kurzfristig ein Problem bekommen.
    So könnte es auch Spanien gehen, die auch völlig unangemessen niedrige Zinsne auf ihre Anleihen zahlen.

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