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Regierungsbildung Italienische Sozialdemokraten und 5 Sterne kommen nicht voran

Die Verhandlungen um eine mögliche neue Regierung in Italien stocken. Uneinigkeit herrscht derzeit bei der Frage um die Regierungsführung.
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„Wir tun, was wir können, um eine positive Lösung zu erreichen. Die ist im Moment aber nicht in Sicht“, sagte der Vorsitzender der Partito Democratico (PD), Nicola Zingaretti. Quelle: dpa
Regierungskrise in Italien

„Wir tun, was wir können, um eine positive Lösung zu erreichen. Die ist im Moment aber nicht in Sicht“, sagte der Vorsitzender der Partito Democratico (PD), Nicola Zingaretti.

(Foto: dpa)

Mailand Die italienischen Sozialdemokraten (PD) und die populistische 5-Sterne-Bewegung sind bei ihrem Versuch zur Bildung einer Regierungskoalition am Wochenende nicht vorangekommen. Knackpunkt ist offenbar die Frage, wer die neue Regierung anführen soll.

Die 5 Sterne bekräftigten am Sonntag, der bisherige, parteilose Regierungschef Giuseppe Conte solle auch der künftige sein. PD-Chef Nicola Zingaretti erklärte indes, jede neue Regierung, die mit der Vergangenheit brechen wolle, müsse sich auch beim Personal neu aufstellen. „Wir tun, was wir können, um eine positive Lösung zu erreichen. Die ist im Moment aber nicht in Sicht“, sagte Zingaretti. Er rief die 5 Sterne zu einem weiteren Treffen am Montag auf.

Die bisherige Allianz der rechten Lega mit den 5 Sternen war jüngst zerbrochen. Staatspräsident Sergio Mattarella hat den Parteien zunächst bis Dienstag Zeit gegeben, eine tragfähige Koalition im Parlament zu finden und damit Neuwahlen zu verhindern. Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini, der die treibende Kraft beim Bruch der bisherigen Koalition war, hofft indes auf einen solchen Urnengang. Seine Lega führt in Umfragen deutlich.

Mehr: Die italienischen Parteien verhandeln, eine Lösung der politischen Krise ist noch nicht in Sicht. Ein Blick zurück auf die jüngsten Geschehnisse.

  • rtr
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