Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Regierungschaos Slowenische Ministerpräsidentin tritt zurück

Der Schritt kommt nicht überraschend: Nach dem Verlust der Parteiführung an Konkurrent Zoran Jankovic tritt Alenka Bratusek als slowenische Ministerpräsidentin zurück. Mit Jankovic will niemand zusammenarbeiten.
03.05.2014 - 13:14 Uhr Kommentieren
Alenka Bratusek war nur etwas mehr als ein Jahr lang Ministerpräsidentin Slowenien – und die erste Frau auf diesem Posten. Quelle: AFP

Alenka Bratusek war nur etwas mehr als ein Jahr lang Ministerpräsidentin Slowenien – und die erste Frau auf diesem Posten.

(Foto: AFP)

Brdo Pri Kranju Nach der Absetzung als Parteichefin macht Sloweniens Ministerpräsidentin Alenka Bratusek den Weg für Neuwahlen frei. Sie kündigte am Samstag an, sie werde am Montag zurücktreten. Zugleich forderte Bratusek die Abgeordneten auf, auf das Vorschlagsrecht zur Nominierung eines neuen Regierungschefs zu verzichten, damit möglichst bald ein neues Parlament gewählt werden könne. Bratusek hatte am Samstag vergangener Woche den Spitzenposten ihrer Mitte-Links-Partei PS an den Bürgermeister der Hauptstadt Ljubljana, Zoran Jankovic, verloren. Er ist Parteigründer und ihr Vorgänger. Danach hatte Bratusek sich für eine Neuwahl bis Anfang Juli ausgesprochen.

Alle drei Koalitionspartner haben bereits angekündigt, nicht mit einer Partei zusammenarbeiten zu wollen, die von Jankovic geführt wird. Gegen ihn wird wegen Korruptionsverdachts ermittelt. Er selbst weist die Vorwürfe zurück.

Slowenien galt wegen seiner Bankenprobleme lange als nächster Kandidat für den Euro-Rettungsschirm. Inzwischen wurden die Institute aber mit mehr Geld ausgestattet, und die Wirtschaft kommt in Schwung. Die Regierung will das Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf 4,2 Prozent der Wirtschaftsleistung senken. 2013 waren es wegen der Kosten für die Bankenrettung noch 14,7 Prozent.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    0 Kommentare zu "Regierungschaos: Slowenische Ministerpräsidentin tritt zurück"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%