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Regierungskrise in Spanien Kopflos zurück in die Krise

Spanien war jahrelang ein Vorbild in Sachen Sparsamkeit. Doch das Land ist paralysiert. Dabei hat die viertgrößte Volkswirtschaft Europas neue Impulse dringend nötig. Die Statistiken sind beunruhigend. Eine Analyse.
Spanien braucht eine handlungsfähige Regierung, die die dringendsten Probleme angeht. Quelle: AP
Proteste gegen die Sparpolitik in Madrid

Spanien braucht eine handlungsfähige Regierung, die die dringendsten Probleme angeht.

(Foto: AP)

Madrid Spanien wird zum neuen Sorgenkind Europas. Jahrelang galt Madrid als ein zuverlässiger Partner Berlins in Sachen Sparpolitik. Nach der Krise hat das Land sein Bankensystem erfolgreich reformiert, das Haushaltsdefizit von fast zehn Prozent halbiert und ist im vergangenen Jahr doppelt so stark gewachsen wie die großen EU-Länder – um 3,2 Prozent.

Doch jetzt macht der Partner im Süden Europas Rückschritte. Seit einem Jahr hat Madrid bereits keine Reformen mehr verabschiedet – dabei hat das Land einige Impulse bitter nötig. So braucht Spanien weitere Arbeitsmarktreformen und einen grundlegenden Wandel in der Ausbildung.

Sandra Louven
Die Autorin

Sandra Louven ist Korrespondentin in Madrid.

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