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Regierungskritiker US-Außenminister Pompeo zum Fall Nawalny: „Das wird sich für die Russen als kostspielig erweisen“

Mike Pompeo hält eine Beteiligung der russischen Regierung an Nawalnys Vergiftung für „wahrscheinlich“. Die Verantwortlichen sollen zur Rechenschaft gezogen werden.
10.09.2020 - 03:22 Uhr Kommentieren
Pompeo will bei der Reaktion auf die Vergiftung des Kreml-Kritikers US-Präsident Donald Trump nicht vorweg greifen. Quelle: dpa
US-Außenminister Mike Pompeo

Pompeo will bei der Reaktion auf die Vergiftung des Kreml-Kritikers US-Präsident Donald Trump nicht vorweg greifen.

(Foto: dpa)

Washington US-Außenminister Mike Pompeo hält nach eigenen Worten eine Beteiligung hochrangiger russischer Regierungsvertreter an der Verrgiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny für wahrscheinlich. Pompeo sprach am Mittwoch (Ortszeit) in der Radiosendung „The Ben Shapiro Show“ von einer „beträchtlichen Wahrscheinlichkeit“, dass dies der Fall sei.

Das sei weder gut für Russland noch für das russische Volk, sagte der Minister – und es sei nicht die Art und Weise, wie „normale Länder“ funktionierten. „Das wird sich für die Russen als kostspielig erweisen.“

Pompeo sagte, die EU und die USA hätten der russischen Regierung deutlich gemacht, dass man erwarte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. „Auch wir werden alles unternehmen, um zu einer Schlussfolgerung darüber zu kommen, wer verantwortlich war.“ Er wolle Präsident Donald Trump aber nicht vorgreifen bei der Frage, wie die US-Regierung auf den Vorfall reagieren werde.

Die Außenminister der Gruppe der Sieben (G7) verurteilten am Dienstag die „bestätigte Vergiftung“ von Nawalny. Ein Speziallabor der Bundeswehr hat nach Angaben der Bundesregierung „zweifelsfrei“ festgestellt, dass der 44-Jährige mit einem chemischen Kampfstoff der Nowitschok-Gruppe vergiftet wurde. Russland bestreitet, in die Vergiftung des Politikers verwickelt zu sein, russische Ärzte hätten keine Hinweise auf eine Vergiftung gefunden.

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