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Regierungsstillstand Shutdown kostet die USA drei Milliarden Dollar

Der fünfwöchige Shutdown zieht für die US-Wirtschaft Kosten in Milliardenhöhe nach sich. Die Wirtschaftsleistung des Landes wird 2019 niedriger ausfallen als bisher angenommen.
Update: 28.01.2019 - 20:41 Uhr Kommentieren
Der US-Präsident hob den Regierungsstillstand am Freitag auf. Quelle: AFP
Donald Trump

Der US-Präsident hob den Regierungsstillstand am Freitag auf.

(Foto: AFP)

DüsseldorfDer teilweise Stillstand der US-Regierung hat nach einer offiziellen Berechnung unabhängiger Budgetprüfer elf Milliarden Dollar an Wirtschaftsleistung verschlungen. Davon könne ein Großteil aufgeholt werden, drei Milliarden seien jedoch auf jeden Fall verloren, heißt es in einem am Montag vorgelegten Bericht des parteiübergreifend tätigen Büros (Congressional Budget Office). Dieses nimmt im Auftrag des Kongresses Kostenberechnungen für wesentliche gesellschaftliche Weichenstellungen in den USA vor.

Der 35 Tage lange Teil-Stillstand werde die USA im vierten Quartal des zurückliegenden Jahres 0,1 Prozentpunkte beim Wirtschaftswachstum kosten, im ersten Quartal 2019 sogar 0,2 Prozentpunkte. Dafür werde das Wachstum in den Folgequartalen vermutlich etwas höher ausfallen. Nach den Kompensationseffekten werde die Wirtschaftsleistung durch den Shutdown nur um 0,02 Punkte kleiner ausfallen.

Zu Wochenbeginn wurde die längste Regierungsblockade in der US-Geschichte aufgehoben. Trump hatte am Freitag die vorläufige Einigung im Haushaltsstreit verkündet. Die Übergangsregelung soll bis zum 15. Februar gelten. Trump stimmte der Einigung zu, obwohl er nicht die lange geforderten 5,7 Milliarden Dollar für den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko erhielt.

Das CBO schätzt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2019 nur noch um 2,3 Prozent zulegen wird, nach 3,1 Prozent im vergangenen Jahr. Dabei spielten auch die nachlassenden Konjunktureffekte der von US-Präsident Donald Trump angestoßenen Steuerreform eine Rolle.

Zudem beinhaltet der Bericht des CBO Schätzungen, wonach das Wirtschaftswachstum der USA sich künftig wegen der US-Zölle verlangsamen wird. Im Schnitt werde das Bruttoinlandsprodukt in den nächsten zehn Jahren jeweils um 0,1 Prozent geringer ausfallen, sollten die Zölle in der derzeitigen Höhe bestehen bleiben, hieß es seitens der Kongressbehörde.

Das geringere Wachstum sei auf geringere Ausgaben der Verbraucher und sinkende US-Exporte zurückzuführen. Dies könne nur teilweise durch eine zu erwartende höhere Produktion wettgemacht werden.

Brexit 2019
  • rtr
  • dpa
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