Regierungsumbildung Japans Kabinett macht Weg frei für Neuanfang

Nachdem sich Japans Ministerpräsident Naoto Kan im partei-internen Machtkampf gegen Ichiro Ozwa durchgesetzt hat, startet er den personellen Neuanfang. Außenminister Okada soll Generalsekretär der Regierungspartei werden. Der Wechsel zieht eine größere Regierungsumbildung nach sich.
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Quelle: dpa
(Foto: dpa)

HB TOKIO. Der Weg für einen personellen Neuanfang in der japanischen Regierung ist frei. Am Freitagmorgen trat das derzeitige Kabinett zurück. Dieser Schritt folgte auf die Ankündigung von Premierminister Naoto Kan, seine Regierung umzubilden.

Fest steht bisher schon, dass Außenminister Katsuya Okada seinen Posten abgibt, weil er Generalsekretär von Kans Regierungspartei DPJ werden soll. Das Amt des Generalsekretärs ist das zweitwichtigste in der Partei nach dem Parteivorsitz, den Premier Kan ebenfalls inne hat. Dieser hatte sich am Dienstag in einer internen Kampfabstimmung gegen seinen Widersacher, den skandalumwitterten Ichiro Ozawa, durchgesetzt.

Außenminister Okada (57) hatte sich vorher offen für Kan und gegen Ozawa ausgesprochen. Sein Nachfolger im Amt des Außenministers wird der bisherige Verkehrsminister Seiji Maehara. Im Amt bleiben dagegen die Ministerin für Revitalisierung sowie der Minister für das Finanzwesen, der vom Koalitionspartner Neue Volkspartei kommt. Die Personalien sollen angeblich noch heute offiziell bekannt gegeben werden.

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