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Regionalkonferenzen in Großbritannien Johnson: Können Brexit-Deal mit der richtigen Energie nachverhandeln

Bis Ende Juli sollen die Tory-Mitglieder über Mays Nachfolge entscheiden. Auf den Regionalkonferenzen gehen Johnson und Hunt auf Stimmenfang.
Update: 22.06.2019 - 17:09 Uhr Kommentieren
Johnson geht als klarer Favorit ins Rennen um den Tory-Vorsitz. Quelle: AP
Jeremy Hunt (l.) und Boris Johnson

Johnson geht als klarer Favorit ins Rennen um den Tory-Vorsitz.

(Foto: AP)

Birmingham Der Favorit im Rennen um die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May, Boris Johnson, hält erfolgreiche Nachverhandlungen mit der EU zum Brexit-Abkommen für machbar. Es brauche dazu nur die „richtige Energie“, sagte der Ex-Außenminister am Samstag bei einer Regionalkonferenz in Birmingham vor konservativen Parteimitgliedern. Brüssel lehnt Nachverhandlungen bisher strikt ab.

Die beiden Kandidaten im Rennen um die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May, Boris Johnson und Jeremy Hunt, präsentierten sich am Samstagnachmittag erstmals der konservativen Parteibasis.

Bei der ersten von 16 Regionalkonferenzen stellen sich die Politiker in Birmingham den Fragen von Tory-Mitgliedern. Bis Ende Juli sollen die geschätzt 160.000 Mitglieder der Konservativen Partei per Briefwahl über den neuen Parteichef und damit Premierminister abstimmen.

Keine Antwort wollte Johnson auf die Frage des Moderators geben, was Anlass zu einem Polizeieinsatz vor seiner Wohnung in London gegeben hatte. Britische Zeitungen hatten am Samstag über einen angeblichen Vorfall in der Wohnung berichtet, die er sich mit seiner neuen Lebensgefährtin in London teilt. Dort hatten den Berichten zufolge Nachbarn wegen eines lautstarken Streits in der Nacht zum Freitag die Polizei gerufen. Er glaube nicht, dass das Publikum „diese Art von Sachen hören wollen“, wiegelte Johnson ab.

Scotland Yard bestätigte einen Einsatz, nannte jedoch keinen Namen. Ein Anwohner habe aus Sorge um eine Nachbarin die Polizei gerufen, hieß es in einer Stellungnahme. Die Beamten hätten mit allen Bewohnern der betroffenen Wohnung gesprochen. Sie seien alle wohlauf gewesen und es habe keinen Anhaltspunkt für Vergehen oder Anlass zur Besorgnis gegeben.

Johnson gilt als haushoher Favorit im Rennen um die Downing Street. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov Mitte Juni gaben 77 Prozent der befragten Tory-Mitglieder an, dass der Ex-Außenminister ihrer Ansicht nach ein guter Parteichef wäre. Sein Nachfolger in dem Amt, Jeremy Hunt, kam nur auf 56 Prozent.

Mehr: Der Brexit teilt Großbritannien bereits politisch – doch ohne geregelten Austritt könnte sich dieser auch gesellschaftlich auswirken, warnt Großbritanniens Finanzminister Philip Hammond.

  • dpa
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