Rekordspende vor US-Wahl Casinomagnat spendet Republikanern Millionen

Casinomagnat Sheldon Adelson will eine Wiederwahl von US-Präsident Obama unbedingt verhindern. Dafür spendet er so viel wie nie und stellt den bisherigen Rekordhalter, Hedge-Fonds Legende George Soros, in den Schatten.
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Der US-Casinomagnat Sheldon Adelson. Quelle: dapd

Der US-Casinomagnat Sheldon Adelson.

(Foto: dapd)

WashingtonDer milliardenschwere Casinomagnat Sheldon Adelson will die Republikaner im US-Wahlkampf mit der Rekordsumme von bis zu 100 Millionen Dollar unterstützen. Er wolle alles tun, um die Wiederwahl von Präsident Barack Obama zu verhindern, sagte der 79-jährige Chairman des Las Vegas Sand Corp dem Informationsdienst "Politico" in einem seiner seltenen Interviews. Bislang spendete Adelson für den Präsidentschafts-Kandidaten Mitt Romney, dessen Vorwahlgegner Newt Gingrich und andere Bewerber rund 70 Millionen Dollar. Der Löwenanteil des Geldes kam den Republikanern laut staatlicher Wahlkommission über Sympathisantengruppen zu, die damit Werbung für die Partei und ihre Kandidaten machen.

Den bisherigen Spendenrekord hielt der liberale Financier George Soros, der 2004 vergebens mehr als 27 Millionen Dollar ausgab, um die Wiederwahl des damaligen Präsidenten George W. Bush zu verhindern. Adelsons Vermögen wird auf 20,5 Milliarden Dollar geschätzt, das er vor allem dem brummenden Casino-Geschäft in Macau in China verdankt. Gegen ihn sind aber auch mehrere Ermittlungsverfahren in deb USA und China anhängig.



  • rtr
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19 Kommentare zu "Rekordspende vor US-Wahl: Casinochef spendet Republikanern 100 Millionen Dollar"

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  • mir dreht sich der magen um. Haben sie alle fox news geguckt?

  • Romney ist nicht das gelbe von ei?
    das ist ja wohl eine starke untertreibung.
    Einen extremeren Plutokraten kann man sich in dieser position kaum wünschen.

  • na sowas. das hab ich doch schon vor mehreren Wochen woanders gelesen. so neu ist das also auch nicht mehr. außerdem wollte ein pornostar diesen typen noch umstimmen glaube ich. leider hats wohl nicht geklappt.

  • +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

    Bitte achten Sie auf unsere Netiquette:
    „Nicht persönlich werden“

    http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Der "normale" Mittelschichtler, der Arbeit hat und ich kenne da einige, finden das nicht unbedingt so toll, was da abgeht. Wie sagte ein US Kollege, Lohnverlust in den letzten Jahren um die 30 %, dazu steigende Preise und fortschreitende Verelendung der Gesellschaft.

    Also ihre Schwärmerei ist nicht nachzuvollziehen und geht an der Realität vorbei. Zumindest bei den Leuten, die nicht total geldgierig sind und anderen auch etwas gönnen.
    Man stelle sich vor, solche gibt es, auch in den USA.

  • @ralfmuehle

    Zu Romney - "Solch ein Mann soll die Nation mit der Armee mit der größten Feuerkraft weltweit führen?
    Gute NAcht!"

    Der Spiegel scheint ja ein grosser Obama Fan zu sein. Aber dennoch muss er ueber den ach so sozialen Obama und gar Friedensnobelpreistraeger schreiben:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/drohnenkrieg-us-spitzenjuristen-kritisieren-obama-a-857702.html

  • Obama denkt da zu sehr sozialistisch und zerstört die Wurzeln der Marktwirtschaft und des gesunden Kapitalismus

    Das als gesunden Kapitalismus zu bezeichnen, was in den USA abgeht, ist schon bedenklich. Was kein Plädoyer für Obama ist, aber gesunden Kapitalismus gab es wann genau in den USA? Und wann hörte er auf? Doch nicht unter Obama.

  • Wenn dann Romney gewinnt, wird er bestimmt alle Casinos
    als altruistische, dem Allgemeinwohl dienende Institutionen, steuerfrei stellen, denn Dankbarkeit muss ja sein.

    Wieviel spendet eigentlich die Mafia an Romney?



  • Das Land der angeblichen freien Menschen läßt also zu, daß nicht das Konzept eines Kandidaten eine Wahl gewinnt, sondern die dickste Spende. Endlich ist einmal klar zu erkennen, was man in den USA unter Demokratie versteht. Soll das das Vorbild für die ganze Welt sein?
    Ich glaube kaum. Tatsache ist doch, daß Romney bislang nicht eine einzige substanzielle Aussage geliefert hat. Er steht nicht ünverrückbar für irgendeine Position und er hat keinerlei Vision.
    Solch ein Mann soll die Nation mit der Armee mit der größten Feuerkraft weltweit führen?
    Gute NAcht!

  • Wie gesagt hat Obama in 4 Jahren die US-Schulden um 35 % erhöht. Das hat kein Präsident vorher "geschafft".

    Und mit Obama wird die Schere von arm zu reich grösser werden. Die Mittelschicht wird zerstört und lässt sich in die soziale "Obama-care-Hängematte" fallen. Die Amerikaner müssen HARTZ4 verhindern !

    Mitt Romney for president.

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