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Religiöse Konfrontationen zwischen Hindus und Moslems Tote und Verletzte bei Unruhen in Südindien

Mindestens drei Menschen sind in Südindien bei Zusammenstößen zwischen Hindus und Muslimen ums Leben gekommen. Dutzende wurden verletzt

HB BERLIN. In der südindischen Stadt Hyderabad sind in der Nacht zum Sonntag bei Unruhen mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Dutzende wurden verletzt, als Hindus und Muslime aneinander gerieten. Militante Hindus hatten in einem muslimischen Viertel eine schwarze Fahne entfernt, mit der Anwohner an die Zerstörung einer Moschee in Ayodhya vor elf Jahren erinnern wollten. Daraufhin kam es zu Unruhen, bei denen nach Angaben der Behörden zwei Menschen erstochen wurden. Ein dritter Mann kam beim Einsatz der Polizei ums Leben, die mit Tränengas und scharfer Munition gegen die Konfliktparteien vorging.

In Ayodhya selbst versammelten sich am Samstag 7000 Hindus. Die Zerstörung der historischen Babri-Moschee am 6. Dezember 1992 löste mehrmonatige Unruhen aus, bei denen in ganz Indien 2000 Menschen ums Leben kamen.

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