Rex Tillerson Exxon-Mobil-Chef soll US-Außenminister werden

US-Medien berichten, dass die Entscheidung gefallen sei: Der Chef des Ölkonzerns Exxon Mobil soll US-Außenminister werden. Rex Tillerson ist nicht der einzige Geschäftsmann im künftigen Kabinett des US-Präsidenten Trump.
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Seine gesamte bisherige Karriere hat Rex Tillerson beim Ölkonzern Exxon Mobil verbracht. Quelle: AFP
Rex Tillerson

Seine gesamte bisherige Karriere hat Rex Tillerson beim Ölkonzern Exxon Mobil verbracht.

(Foto: AFP)

WashingtonDem US-Fernsehsender NBC zufolge ist die Entscheidung für einen der wichtigsten Posten im amerikanischen Kabinett gefallen. Der Chef des Ölkonzerns Exxon Mobil, Rex Tillerson, soll demnach Außenminister werden. Das berichtet der Sender unter Berufung auf zwei Quellen aus dem Umfeld des Übergangsteams des künftigen US-Präsidenten Donald Trump.

Tillerson setzt sich damit gegen den ehemaligen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney und den Ex-Bürgermeister von New York, Rudolph Giuliani, durch. Giuliani hatte am Freitag seinen Verzicht auf den Posten dem Trump-Team übermittelt. Er habe seine Entscheidung getroffen, nachdem Trump den Kreis der Kandidaten erneut erweitert habe.

Klima-Skeptiker, Milliardäre und ein Wall-Street-Anwalt
Dan Coats
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Der künftige US-Präsident Donald Trump will den früheren US-Botschafter in Deutschland, Dan Coats, zum Geheimdienstdirektor ernennen. Coats war von 2001 bis 2005 US-Botschafter in Berlin unter Präsident George W. Bush. 2011 warf er Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, sich mit der deutschen Enthaltung beim Militäreinsatz in Libyen isoliert zu haben. Als ehemaliger Senator vertrat der Konservative zudem den US-Bundesstaat Indiana im Kongress.

Jay Clayton
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Neuer Chef der US-Börsenaufsicht wird unter US-Präsident Donald Trump Jay Clayton. Clayton ist ein Mann der Wall Street. Er arbeitet bisher als Wirtschaftsanwalt in der renommierten Kanzlei Sullivan & Cromwell. Unter anderem war er an den Vorbereitungen für den Börsengang des riesigen chinesischen Internethändlers Alibaba beteiligt.

Robert Lighthizer
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Anfang Januar wurde bekannt, dass Donald Trump den 69-jährigen Robert Lighthizer zum Handelsbeauftragten der US-Regierung machen will. Lighthizer gilt als scharfer Kritiker der Handelsstrategien Chinas und als Protektionist. Der Politikveteran hat als Handelsattaché in der Reagan-Ära zahlreiche bilaterale Abkommen ausgehandelt und den Umfang unfairer Einfuhren in die USA deutlich reduziert.

Carl Icahn
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Trump wird sich zukünftig beim Starinvestor Carl Icahn Tipps zu Regulierungsfragen holen. Icahn wird kein offizieller Regierungsmitarbeiter und für seine Dienste auch nicht bezahlt, sagte ein Trump-Sprecher. Nach Trumps Wahl setzen viele darauf, dass der 70-jährige Immobilien-Milliardär die Wirtschaft unter anderem mit einer Deregulierungswelle in Schwung bringen will. Icahn ist Großaktionär mehrerer Konzerne und vielen für ein aggressives Geschäftgebaren bekannt.

Peter Navarro
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Der durch seine Bücher wie „Tod durch China“ bekanntgewordene Ökonom Peter Navarro wird in den Nationalen Handelsrat des Weißen Hauses berufen. Der 67-jährige Wirtschaftsprofessor der University of California beriet Trump bereits im Wahlkampf. In seinem Buch „Tod durch China: Wie Amerika seine industrielle Basis verlor“, das die Grundlage für einen Dokumentarfilm lieferte, wirft er der Volksrepublik beispielsweise den Diebstahl geistigen Eigentums vor.

Innenminister: Ryan Zinke
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Der Kongressabgeordnete war Kommandeur der Marine-Infanterie-Elitetruppe Navy SEALs. Das Ministerium verwaltet rund ein Fünftel der öffentliche Flächen des Landes, darunter Nationalparks. Es ist in den USA nicht für die innere Sicherheit zuständig. Das übernehmen die Ministerien für Justiz und Heimatschutz. Zinke ist gegen die Privatisierung von öffentlichem Grundbesitz, hat aber auch für Gesetze gestimmt, die Umweltauflagen in solchen Gebieten aufweichen. Trump will auf Staatsgebiet verstärkt Ölbohrungen und Bergbau erlauben.

Rex Tillerson (l.) - Außenminister
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Der Chef des US-Ölkonzerns Exxon Mobil, Rex Tillerson, soll Außenminister werden. Das ist aus dem Umfeld von Donald Trump zu hören. Der 64-Jährige hat gute Beziehungen zu Russland, das Bild zeigt Tillerson im Jahr 2012 bei einem Aufeinandertreffen mit dem russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin.

Der 64 Jahre alte Tillerson führt seit Anfang 2006 den Ölkonzern Exxon Mobil, eines der wertvollsten Unternehmen der USA. Ein Sprecher Trumps bestätigte, dass Trump und Tillerson sich am Samstag im Trump Tower in New York getroffen hätten. Tillerson wird ein gutes Verhältnis zum russischen Präsidenten Wladimir Putin nachgesagt. Exxon Mobil unterhält unter anderem Joint-Ventures mit dem russischen Ölkonzern Rosneft.

Trump hat bereits andere Manager für Kabinettsposten nominiert. Der Chef der Burgerkette CKE Restaurants, Andrew F. Puzder, ist als Arbeitsminister vorgesehen. Der 66-Jährige sei der ideale Kandidat für den Posten, weil er als Unternehmer tausende von Arbeitsplätzen geschaffen habe, hatte Trump am Donnerstag erklärt. Bestätigt der Senat die Personalie, folgt Puzder auf den Demokrat Thomas Perez. Finanzminister im Kabinett Trump soll der ehemalige Goldman-Sachs-Angestellte und spätere Hedgefonds-Manager Steven Mnuchin werden.

Unter anderem das „Wall Street Journal“ hatte zuvor berichtet, dass Tillerson im Rennen um das Amt des Außenministers vorne liege.

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