Richtlinie zu Steuerschlupflöchern EU-Staaten uneins über Vorgehen gegen Steuertricks

Oft bemerken EU-Staaten, dass Firmen in ihrem Land keine Steuern zahlen, weil sie die Gewinne über Töchter in Nationen mit anderen Steuerregeln deklarieren. Die EU will das unterbinden, doch die Staaten sind noch uneins.
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Starbucks wurde oft kritisiert, bis 2013 in Deutschland keine Steuern bezahlt zu haben. Wie viele andere Unternehmen nutze die Café-Kette Schlupflöcher, um Erlöse zu deklarieren. Quelle: AFP

Starbucks wurde oft kritisiert, bis 2013 in Deutschland keine Steuern bezahlt zu haben. Wie viele andere Unternehmen nutze die Café-Kette Schlupflöcher, um Erlöse zu deklarieren.

(Foto: AFP)

BrüsselDie schärferen Regeln in der Europäischen Union gegen Tricks von Firmen zur Steuervermeidung lassen auf sich warten. Die EU-Finanzminister erzielten am Dienstag in Brüssel keine Einigung darüber, die Richtlinie für Mutter- und Tochtergesellschaften zu ändern und damit den Geldtransfer in besonders steuergünstige EU-Länder strikter zu überwachen. Nach Angaben von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat sich Schweden gegen einen Beschluss gesperrt, zugleich aber zugesagt, einer Einigung beim nächsten Treffen der Finanzminister im Juni nicht im Wege zu stehen. Mit der Neuregelung soll Gesellschaften ohne wirtschaftliche Substanz das Handwerk gelegt werden. Zugleich soll aber eine Doppelbesteuerung von Firmen in der EU verhindert werden.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Richtlinie zu Steuerschlupflöchern: EU-Staaten uneins über Vorgehen gegen Steuertricks"

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  • Nicht ablenken! Politiker "verschenken" Milliardenbeträge!
    Endlich den Straftatbestand der SteuergeldVERSCHWENDUNG einführen! Steuerhinterziehern droht Gefängnis - Steuerverschwendern maximal die Frühpensionierung!

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