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Riss soll gekittet werden Chance zur Versöhnung in St.Petersburg

Das Stelldichein von über 40 Staats- und Regierungschefs zum 300. Geburtstag von Sankt Petersburg bietet vielen der Teilnehmer eine Chance zur Versöhnung. Zwar stehen in erster Linie die Feiern auf dem Programm, aber am Rande gibt es doch ausreichend Gelegenheit, über den Irak-Krieg entstandene Differenzen aus der Welt zu schaffen. Dies könnte äußerst hilfreich für den unmittelbar folgenden Gipfel der sieben führenden Industrienationen und Russlands (G8) im französischen Evian sein.

HB/dpa PETERSBURG. Es gilt als sicher, dass Russlands Präsident Wladimir Putin als Gastgeber in Petersburg alles versuchen wird, den Weg zur Versöhnung zu ebnen. Deshalb auch dürfte er mit gutem Beispiel vorangegangen sein und hat in einem Telefonat mit US-Präsident George W. Bush wieder einen freundlichen Ton angeschlagen und mit ihm gemeinsam den „Willen zu einer engen Partnerschaft“ betont.

Zuvor schon hatte US-Außenminister Colin Powell in Moskau die Wogen geglättet, wie die Internet-Zeitung „gazeta.ru“ schrieb, um den beiden Präsidenten „eine demonstrative Parade-Versöhnung zwischen Russland und den USA zu ermöglichen“. Jetzt sind die übrigen „verfeindeten“ Staats- und Regierungschefs am Zug, wollen sie ihren Gastgeber im festlich hergerichteten „Venedig des Nordens“ nicht mit eisigen Mienen brüskieren.

„Vielleicht besänftigt der Petersburger Glanz die Gemüter“, hofft der Politologe Pawel Felgenhauer. „Aber vielleicht beugt sich der Kreml auch dem Unvermeidbaren und hofft einfach, dass sich der siegreiche Bush gnädig zeigt“.

Moskau dürfte auch sein Möglichstes tun, den wegen des Irak-Kriegs entstandenen Riss zwischen dem „alten“ und „neuen“ Europa zu kitten. Denn in Petersburg tagt im Rahmen der Feiern der Russland-EU-Gipfel, zu dem auch die zehn Beitrittskandidaten eingeladen wurden. Und die Kontrahenten müssten sich dann entscheiden, ob ihnen „das Prinzip oder die Interessen wichtiger sind“, so die „Nesawissimaja Gaseta“.

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