Rodrigo Duterte Ein Liebeslied für Donald Trump

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Trumps pragmatische Außenpolitik

Trump will ein Ständchen von Duterte

Trump will ein Ständchen von Duterte

Im Gegensatz zu Obama sind die Menschenrechtsverletzungen für Trump jedoch kein allzu wichtiger Punkt auf der Agenda. Das Thema sei am Rande kurz angesprochen worden, teilte das Weiße Haus mit. Dutertes Sprecher verkündeten, Menschenrechte seien gar nicht thematisiert worden. Zu der von Aktivisten geforderten Verurteilung von Dutertes Politik kam es jedenfalls nicht. Autokraten und Brutalos kritiklos als Gesprächspartner hinzunehmen, ist der Preis, den Trump für seinen überfreundlichen Empfang in Asien bezahlen muss.

Diese extrem pragmatische Außenpolitik hat für die USA durchaus Vorteile: So gelang es Trump die wertvolle Allianz mit den Philippinen, die eigentlich als zerrüttet galt, im Handumdrehen zu retten. Noch vor einem Jahr hätte daran kaum jemand geglaubt, als Duterte die traditionellen Militärübungen mit den US-Truppen absagte und damit drohte, die auf den Philippinen stationierten US-Soldaten nach Hause zu schicken.

Doch Trumps Wertelosigkeit ist für die US-Außenpolitik auch gefährlich. In Südostasien – einer Region, die von Korruption und mangelnder Rechtsstaatlichkeit geprägt ist – strahlten die USA als Hort der Freiheit lange eine besonders große Attraktivität für die lokale Bevölkerung aus. Ihre moralische Vorbildfunktion ermöglichte es den Amerikanern, auch abseits von ökonomischer und militärischer Macht, ihren Einfluss auszuweiten.

Doch unter Donald Trump können sich Demokratieverfechter nicht länger auf die Unterstützung aus Washington verlassen. Sie bekommen von den Anhängern der Autokraten Trump lediglich als Beispiel für die These präsentiert, dass die Volksherrschaft am Ende doch nicht so gut funktioniere. Auf Liebeslieder aus der Bevölkerung muss Trump zumindest in Manila verzichten. Demonstranten verbrannten aus Protest eine vier Meter große Trump-Statue. Einer der Anführer erklärte: „Trump ist der Feind des Volkes.“

„No Trump!“ – Philippiner beziehen deutlich Stellung

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14 Kommentare zu "Rodrigo Duterte: Ein Liebeslied für Donald Trump"

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  • Apropos DROGENMONOPOL:
    Besondersd verheerend ist es, wenn das Monopol der Kriminellen von (ausländischen) staatlichen Geheimdiensten und Militärs gesichert wird wie in Afghanistan (am Hindukusch wird tatsächlich also auch ein Drogenmonopol verteidigt!):
    http://www.huffingtonpost.de/gregor-schulmeister/wie-die-cia-afghanistan-opiumsuchtig-machte_b_8203764.html

  • Die Kriminalität in Deutschland ist schon lange nicht mehr zu besiegen. Das ist wohl unstrittig und das Staatsversagen von Merkel verursacht nach Vorbereitung von ROT/GRÜN steht. In den Gefängnissen wie z.B in Hamburg haben Gangs das sagen und nicht das Personal . Großfamilien vor Gericht beschimpfen ihre Opfer und drohen mit Mord. Alles nicht so schlimm , der ROT/GRÜNE Senat hat
    immer noch ein Herz für diese Leute und muss das auch. Denn die Macht von Großfamilien ist zu groß ,die zu ihren Kriminellen Energien noch ein Zubrot von Hartz 4 bekommen natürlich ohne Überprüfung. Wer will schon bei einer Großfamilie klingeln und die kontrollieren , dass macht man bei Alleinerziehenden

    Das die FDP und die Grünen nun ein" Cannabis Kartell " gegründet haben, spricht für Jamaika . Ihre und unseren Kinder das Zeug frei anbieten ist doch toll, vielleicht schon Weihnachten unter den Weihnachtsbäumen. Frohe Weihnachten .

  • In diesem Punkt stehen sich sich die Libertären einerseits und die Konservativen andererseits, die insbesondere, was die ökonomische Freiheit betrifft, ähnlich denken, am unversöhnlichsten gegenüber. Das beste Beispiel ist in den USA der libertäre ehemalige Kongressabgeordnete Ron Paul, der den (wert-)konservativen Republikanern angehört, aber eine freiheitliche Drogenpolitik befürwortet.
    Als Libertärer muss man jedoch diesem Ökonomen beipflichten, der exakt richtig beschreibt, dass man den kriminellen illegalen Drogenanbietern ihr MONOPOL wegnehmen muss:
    https://orange.handelsblatt.com/artikel/32321

  • Ja Enrico Caruso, die Gesellschaft bewegt sich oft wie eine Welle, wenn sie am Becken-Rand anschlägt, läuft sie zurück und schwupp wird all der vorherige Mist
    weggeschwemmt.

  • Ich arbeite mit einer Firma aus Manila und habe dort noch keinen getroffen, der Duterte nicht gut findet. Ich natürlich auch. Aber ich bin auch kein Krimineller.
    Warum leben wir in einer Welt, in der das normale Denken unkorrekt geworden ist?
    Wie kann man ein Merkel hoch jubeln, die eine Jahrhunderthause für Verbrechen ausgelöst hat und einen Mann, der Verbrecher effizient bekämpft, versuchen kaputt zu schreiben. Aber zum Glück halten sich immer weniger an Denkverbote und betreutes Denken!

  • Stimmt, Herr Spiegel: Man sollte immer positiv denken!
    Homo-Ehe, drittes Geschlecht, Frauen als Chefs, Frauen am Steuer - all das verschwindet demnächst wieder in Westeuropa.
    Leider auch die Mini-Röcke, man kann eben nicht alles haben!

  • Wie erleben eine Renaissance zum offensichtlich Richtigen. Der Verbrecher wird wieder bestraft werden und nicht zum Sozialarbeiter überwiesen. Da Frau Dr. Merkel ohnehin den Islam favorisiert und damit die Scharia werden wir in Europa schneller die Wende bekommen als mach ein Bärenwerferfer im seiner Haschisch-Denke meint.

  • @ Enrico Caruso
    "Was der allerdings vorher genommen hat, das weiß man nicht."

    Doch natürlich. Der hat vorher die Carla Bruni genommen.
    Kleine Männer, die mächtig sind, nehmen sich für ihr Ego gerne größere Frauen...


  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Auf den Philippinen wurde viel versaeumt . Haette man es gemacht wie in Singapure
    "we hang them", waere es nicht soweit gekommen. Aber die Bevoelkerung hat ein
    klares Signal gegeben mit der Wahl Dutertes. Mein Mitleid gilt eher den Drogen-
    opfern und ihren Familien als den Dealern.

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