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Rohstoffallianz Abkommen mit Kasachstan vor Unterzeichnung

Um die Rohstoffversorgung deutscher Unternehmen auf Dauer zu sichern, streckt die Bundesregierung in ressourcenreichen Ländern die Fühler aus. Ein Abkommen mit Kasachstan soll am Mittwoch unterzeichnet werden.
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Berlin Die Bundesregierung treibt ihre Bemühungen für Rohstoffpartnerschaften mit ressourcenreichen Ländern voran. Nach einem ersten solchen Abkommen mit der Mongolei will sie am Mittwoch beim Berlin-Besuch des kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew eine ähnliche Allianz mit Kasachstan vereinbaren, hieß es in Regierungskreisen am Dienstag.

Im Vordergrund der Vereinbarung stehe, dass die Zusammenarbeit von Unternehmen beider Länder auf dem Gebiet der Erschließung, Gewinnung und Nutzung mineralischer Rohstoffe mit dem Ziel einer sicheren und nachhaltigen Rohstoffversorgung und Rohstoffnutzung unterstützt werde. Die Zusammenarbeit im Rohstoffbereich soll verknüpft werden mit einem Beitrag deutscher Unternehmen zur Industrialisierung Kasachstans.

Rohstoffpartnerschaften sind Teil der Rohstoffstrategie der Bundesregierung. Sie sollen die Aktivitäten der deutschen Wirtschaft flankieren, die in jüngster Zeit eine Vielzahl von neuen Initiativen gestartet hat, um ihre Rohstoffversorgung auf Dauer abzusichern.

Erst kürzlich starteten zwölf große deutsche Industrieunternehmen nach Vorarbeiten des Industrieverbandes BDI eine Allianz in Form eines Gemeinschaftsunternehmens. Dieses soll bei Erkundung, Bewertung und gegebenenfalls auch Ausbeute von Rohstoffvorkommen im Ausland tätig werden. Angesichts der immer heftigeren Konkurrenz von Industrie- und Schwellenländern, vor allem Chinas, um Rohstoffe und heftige Preisbewegungen auf diesen Märkten sind in der deutschen Wirtschaft die Befürchtungen gewachsen, man könne bei wichtigen Rohstoffen auf Engpässe zusteuern.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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