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Rückschritt Trump-Regierung will Subventionen für Elektroautos abschaffen

Die Förderung von E-Autos in den USA soll nach dem Willen der Trump-Regierung beendet werden. Details wurden nicht bekannt. Der Kongress muss zustimmen.
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Elektroautos parken auf dem Dach des Los Angeles Police Departments in Los Angeles, USA. Trump will alle Subventionen für batteriebetriebene Fahrzeuge kürzen. Quelle: dpa
E-Autos in den USA

Elektroautos parken auf dem Dach des Los Angeles Police Departments in Los Angeles, USA. Trump will alle Subventionen für batteriebetriebene Fahrzeuge kürzen.

(Foto: dpa)

WashingtonDie US-Regierung will die staatliche Förderung von Elektroautos und erneuerbaren Energien abschaffen. Dies sagte der Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, am Montag, als er auf die Pläne des größten US-Autobauers General Motors angesprochen wurde, Werke zu schließen und Tausende Arbeitsplätze abzubauen. Kudlow verwies darauf, dass Käufer von E-Autos einen gesetzlichen Anspruch auf Steuererleichterungen in Höhe von 2500 bis 7500 Dollar hätten. Es sei Ziel der Regierungspolitik, diese Subventionen zu beenden. Und das gelte auch für andere Förderungen, die unter Trumps Vorgänger Barack Obama eingeführt worden seien, „Erneuerbare, und so weiter“. Der Stopp sei für die „nahe Zukunft“ vorgesehen, „2020 oder 2021“.

Trump hatte im Wahlkampf versprochen, Industriearbeitsplätze in die USA zurückzuholen und Amerika „wieder stark“ zu machen. Nun ist er damit konfrontiert, dass GM bis zu 15.000 Stellen streichen und mehrere Werke schließen will. Mit den Sparplänen will der Autobauer Mittel freilegen, um die hohen Investitionen in die Elektromobilität und selbstfahrende Autos zu stemmen.

Die Sparpläne sind Trump ein Dorn im Auge, weil sie seine Wiederwahl 2020 gefährden könnten. Er hatte deshalb gedroht, dem größten US-Autohersteller „alle Subventionen“ zu kürzen - „inklusive der für Elektroautos“

Kudlow machte klar, dass von einer Änderung der Förderpolitik nicht nur GM betroffen sein werde. Das sei rein rechtlich wohl nicht möglich, sagte er.

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  • rtr
  • dpa
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