Rückzahlung von Hilfen Irland und Portugal verlangen Aufschub

Portugal und Irland verlangen eine spätere Rückzahlung der Hilfsgelder der Euro-Partner. Die angeschlagenen Euro-Länder hoffen so leichter vollständig an die Kapitalmärkte zurückkehren zu können.
7 Kommentare
Eine irische Ein-Euro-Münze liegt auf einer Karte von Irland. Quelle: dpa

Eine irische Ein-Euro-Münze liegt auf einer Karte von Irland.

(Foto: dpa)

BrüsselDer irische Finanzminister Michael Noonan sagte am Montag in Brüssel beim Treffen der Euro-Finanzminister, er habe zusammen mit seinem portugiesischen Kollegen um eine spätere Fälligkeit von Krediten aus dem Rettungsschirm EFSF gebeten. Noonan zufolge könnte Irland dadurch Milliarden einsparen.

Irland gilt unter den Euro-Ländern, die vom EFSF und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gestützt werden, als Musterschüler. Nach Prognose der EU-Kommission wird das Land sein Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 1,1 Prozent mehr als verdoppeln und 2014 auf 2,2 Prozent zulegen.

  • rtr
Startseite

7 Kommentare zu "Rückzahlung von Hilfen: Irland und Portugal verlangen Aufschub"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wie die Geldpolitik der Zukunft aussieht,
    werden die nächsten Jahre zeigen. Kein Land kann über seine Schulden hinauswachsen, wo Schulden durch immer mehr Schulden getilgt werden sollen. Das ist ein Widerspruch in sich.

    Der Schuldenberg in Europa ist außer Kontrolle geraten, er ist nicht mehr abzuschaffen. Ebenso ist das Wachstum der europäischen Wirtschaft nicht unendlich. Darin liegt die falsche Lehre der Wirtschaftsökonomen und Professoren an den Universitäten, mit der die Banker und Bankmanager völlig versaut wurden und werden.

    Ebenso ist die Leistung aller Leistungssportler auf ein max. begrenzt. Hier helfen Dopingmittel weiter, aber auch nur in begrenzten Maßen. Wer mehr will, zereist seinen Körper. Das Herzkreislaufsystem zeigt die definitive Leistungsbereitschaft auf. Somit wird auch das Wirtschaftswachstum durch die begrenzbare Leistungsfähigkeit der Menschen ohnehin begrenzt.

    Unendlich Kapital durch immer mehr Leistung ist nicht umsetzbar.

    Was umsetzbar ist, ist eine neue Wirtschaftskultur mit einem neuen Leitungsverteilungsprinzip. So müssen die Einkommen von z.B. Frisöse oder der Verkäuferin in der Bäckerei bis zu einer bestimmten Höhe subventioniert werden. Den Frisör und den Bäcker brauchen wir, nur stimmt das Einkommen nicht. Das Einkommen kann nicht erhöht werden, weil die Brötchen für viele Menschen unbezahlbar würden. Deshalb die Subventionierung durch starke Unternehmen und durch die starke Industrie. Genau das wird die neue Wirtschaftskultur mit einem neuen Leitungsverteilungsprinzip werden müssen, wenn wir Menschen nicht untergehen wollen.

  • Schäublino mit der langen Nase hatte schon recht, wenn er sagte "wir sind ÜBER den Berg": Ab jetzt gehts so richtig bergab!

  • @der_Mahner

    Danke! :-) Sie haben das richtig erkannt! Nur trägt auch jeder eine Eigenverantwortung. Da aber die Mehrheit in diesem System sich lieber selber verwirklicht als sich um die wahren Dinge zu kümmern, lebt der Betrug voll auf und geht eben weiter!

    Die Welt ist zu REICH für den Kapitalismus!! Also muß man Krisen erfinden, Gesetze brechen um den Rest der Bevölkerung zu enteignen. Welches automatisch immer mit dem bestehenden Geldsystem sowieso erfolgt!!

    Ich habe mich mit dem Soziologen Krysmanski befasst, der den Reichtum der Superreichen mit all den dazugehörigen Netzwerken empirisch erforschte. Und ich denke er hat recht...wir gehen in eine High-Tech-Refeudalisierung der Welt!! Ist erstmal die Armut und Angst überall installiert, sind die Menschen abhängig und unterwürfig. Das beste Beispiel ist doch dieses Land hier. Die Angst vor dem sozialen Abstieg, bewusst geschürt durch die Politik! (Altersarmut), lässt die Menschen wieder faschistisch werden. Jeder gegen jeden...arm gegen reich, Deutshcer gegen Migrant....usw usw.

    Die Zukunft wird düster!!! Da die Mehrheit sich NICHT vom materiellen verabschieden kann! Man braucht keine Revolution, kein Blutvergiessen....man kann das System auch anders in die Knie zwingen. Dafür aber muß sich die Mehrheit einig sein!!

  • Die Wahlen in Niedersachsen haben gezeigt, dass der Deutsche die Einheitsparteien und deren Politik leider so will.

    Weitermachen und zahlen!

  • Aus Sicht von Portugal und Irland ist die Forderung völlig zurecht.
    Was dem einen Land zum 100mal erlaubt wird kann man dem anderen schlecht verwehren.

    Der Euro hat es in 10 jahren geschafft den Glaube an irgend welche rechtstaatlichen Grundsätze völlig zu erschüttern. Es werden nach belieben in immer kürzeren Abständen die eigenen Gesetzte bebrochen.
    Die Euro-Risiken inkl. der EZB Beteiligung belaufen sich längst auf weit über 1 Billion €. Aber der Bundeshaushalt schreibt fast schwarze zahlen. Schattenhaushalte, BadBanks usw. es geht halt nichts über eine kreative Buchführung.
    Wir sind auf einem gutenm Weg. Eine andere lügengeschichte bekommt der dt. Michel nicht zu hören.

    Eigentlich kann man es nicht in Worte fassen. Die dt. werden innerhalb kürzester Zeit um einen Großteil ihrer Altersvorsorge gebracht "0-Zinspolitik" und sehen tatenlos zu wie Sie den Rest von Europa allimentieren.
    Die nächste Schweinerei ist die Bankenunion, dann haftet auch ganz offiziell der kleine Sparer mit seinem Sparbuch. Vermögensabgabe auf Immobilienbesitz.
    Zur Sicherheit wurde auch noch still und heimlich der $89 im VAG (Versicherunsaufsichtsgesetzt) eingeführt. Den sollten die Bürger welche mittels LV und RV ihre Altersvorsorge aufbauen einfach mal lesen.

    Aber es gibt im Moment wieder sicherlich wichtiger Dinge im Leben. Wichtig ist doch ob das Fussballerehepaar wieder zusammenkommt oder wer im dschungelcamp gerade mal wieder Känguruhoden verspeisen darf.

  • Sollen sie mal fordern. An Griechenland sehen sie ja, das die Zahlerländer dem stattgeben. Die einfache Bevölkerung in den Ländern tut mir leid. Aber warum wir Deutsche zusammen mit den Niederländern, Finnen und Österreichern dafür die Zahl-Deppen spielen sollen, sehe ich auch nicht ein.

    Am Länderfinanzausgleich sieht man ja, dass die Nehmermentalität zunimmt, erst NRW jetzt Hamburg. Und in Berlin wird nur darüber geredet, wie man noch mehr Geld ausgeben kann. Das sollte als schlechtes Beispiel für den ESM herhalten. Nur verschließe manche Parteien ihre ideologischen Augen.

  • Wie Schäuble schon richtig sagte, das Schlimmste haben wir hinter uns - er meinte in Wahrheit die "schlimmen" Störfaktoren, die andauernd ausgeglichene Staatshaushalte fordern. Die haben die Eurogruppen-Schuldentreiber mittlerweile fast alle mundtot gemacht.

    So können sie denn viel leichter den Euro ruinieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%