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Rückzug Gaddafis Türkei arbeitet an Friedensplan für Libyen

Mit einem eigenen Friedensplan für Libyen will der türkische Ministerpräsident die verfeindeten Lager versöhnen und eine rechtsstaatliche Demokratie etablieren. Doch die Rebellen lehnen seine Vorschläge ab.
07.04.2011 - 21:52 Uhr
Der türkische Premierminister Erdogan stößt bei den Rebellen mit seinen Friedensplänen auf taube Ohren. Quelle: Reuters

Der türkische Premierminister Erdogan stößt bei den Rebellen mit seinen Friedensplänen auf taube Ohren.

(Foto: Reuters)

Ankara/Bengasi Nach Gesprächen mit den verfeindeten Lagern in Libyen arbeitet die türkische Regierung an einem Friedensplan für das nordafrikanische Land.

Damit werde Machthaber Muammar Gaddafi zum Rückzug seiner Truppen aus libyschen Städten aufgefordert, sagte Ministerpräsident Tayyip Erdogan am Donnerstag. Ein Waffenstillstand, die Einrichtung humanitärer Korridore und Gesetzesänderungen zur Schaffung einer rechtsstaatlichen Demokratie würden ebenfalls angestrebt. 

Erdogan will seinen Friedensplan in der kommenden Woche der internationalen Kontaktgruppe vorlegen, die die politische Reaktion auf die Libyen-Krise koordiniert. 

Ein Sprecher der libyschen Rebellen erteilte Gesprächen mit Gaddafi umgehend eine Absage. Gaddafi müsse erst zurücktreten oder Libyen verlassen, bevor es Verhandlungen geben könne. 

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    Erdogans Vorstoß entspreche weder den Vorstellungen des türkischen, noch des libyschen Volkes, sagte der Rebellensprecher im Fernsehsender Al-Arabija.

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