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Rüstung Lettland kauft „Spike“-Panzerabwehrraketen

Das lettische Verteidigungsministerium hat für 108 Millionen Euro Panzerabwehrraketen des Typs „Spike“ geordert. Ein bedeutender Schritt zur Stärkung der Gefechtsfähigkeit der lettischen Armee.
12.02.2018 - 20:19 Uhr Kommentieren
Die Panzerabwehrraketen des Typs „Spike“ werden von dem israelischen Rüstungsunterhemen Rafael hergestellt. Hier zu sehen auf einer südkoreanischen Parade. Quelle: AFP
Rüstungsimport

Die Panzerabwehrraketen des Typs „Spike“ werden von dem israelischen Rüstungsunterhemen Rafael hergestellt. Hier zu sehen auf einer südkoreanischen Parade.

(Foto: AFP)

Riga Das baltische EU- und Nato-Mitglied Lettland wird für 108 Millionen Euro Panzerabwehrraketen des Typs „Spike“ vom israelischen Rüstungskonzern Rafael kaufen. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Riga am Montag nach Unterzeichnung des Kaufvertrags mit. Abgewickelt wird das Rüstungsgeschäft über das Gemeinschaftsunternehmen EuroSpike, an dem neben Rafael auch die  beiden deutschen Rüstungsfirmen Diehl und Rheinmetall beteiligt sind.

Die lettischen Streitkräfte sollen die Waffensysteme schrittweise bis 2023 geliefert bekommen. Bestückt werden sollen damit unter anderem auch die von Großbritannien vor einiger Zeit gebraucht erworbenen  Kettenspähpanzer. Nähere Angaben zu Art und Anzahl an Raketen machte das Ministerium nicht.

„Dies ist ein wichtiger Tag, da Panzerabwehrwaffen eines der für uns notwendigsten Systeme waren“, sagte Verteidigungsminister Raimonds Bergmanis vor der Vertragsunterzeichnung im lettischen Fernsehen. Der Erwerb der Raketen sei ein bedeutender Schritt zur Stärkung der Gefechtsfähigkeit der lettischen Armee.

Lettland grenzt an Russland und sorgt sich angesichts der anhaltenden Ukraine-Krise um seine Sicherheit. Der Baltenstaat mit großer russischer Minderheit rüstet daher seine Streitkräfte auf.

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