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Rüstungspolitik China lehnt Atom-Abrüstungvertrag mit USA und Russland ab

US-Präsident Trump will mit Russland und China trilaterale Abrüstungsgespräche führen. Doch die Volksrepublik erteilt ihm nun eine klare Absage.
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Abrüstung: China lehnt Verhandlungen mit USA und Russland ab Quelle: AP
Xi Jinping und Donald Trump

China fordert, dass die Länder mit den größten Kernwaffenarsenalen bei der Abrüstung voranschreiten.

(Foto: AP)

PekingChina hat einen Vorstoß von US-Präsident Donald Trump zur gemeinsamen Begrenzung von Kernwaffen mit Russland zurückgewiesen. China werde an keinerlei trilateralen Verhandlungen über eine Vereinbarung zur Atomabrüstung teilnehmen, sagte der Sprecher des Pekinger Außenministeriums, Geng Shuang, am Montag auf Nachfrage von Journalisten. „China lehnt es ab, dass irgendein Land außerhalb der Reihe im Zusammenhang mit Waffenkontrolle über China spricht.“

Chinas Atomarsenale seien gerade groß genug, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten und könnten nicht mit jenen der USA und Russlands verglichen werden. Länder mit den meisten Kernwaffen müssten bei der Abrüstung voranschreiten.

Trump hatte am Freitag nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärt, beide hätten über die Möglichkeit eines neuen Pakts zur Begrenzung von Kernwaffen diskutiert. Diese Vereinbarung könne auch China einschließen, sagte Trump. Die Volksrepublik habe während der Handelsgespräche starkes Interesse daran geäußert, sich den USA und Russland bei der Begrenzung von Kernwaffen anzuschließen.

Hinter eben diesen Handelsgesprächen steht aber inzwischen ein Fragezeichen, nachdem Trump am Sonntag überraschend die Erhöhung von Importzöllen für bestimmte chinesische Produkte auf 25 Prozent angekündigt hatte. Zuletzt bekräftigte die Pekinger Führung zwar die Bereitschaft zu weiteren Verhandlungen, die Teilnahme hochrangiger Vertreter an einer geplanten Reise in die USA war aber offen.

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  • rtr
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