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Rüstungspolitik Putin schließt milliardenschwere Waffengeschäfte mit Indien

Russland verkauft nach Diplomatenangaben 42 Kampfflugzeuge und mehr als 50 Helikopter an Indien. Wladimir Putin will die strategische Partnerschaft mit dem größten Waffenimporteur der Welt bei seinem Besuch ausbauen.
23.12.2012 - 13:04 Uhr 3 Kommentare
Putin ist zu einem Besuch nach Indien gereist. Quelle: Reuters

Putin ist zu einem Besuch nach Indien gereist.

(Foto: Reuters)

Neu Delhi Der russische Präsident Wladimir Putin wird bei seinem Besuch in Indien am Montag nach Angaben von Diplomaten voraussichtlich milliardenschwere Rüstungsgeschäfte schließen. Indien werde 42 Kampfflugzeuge des Typs Suchoj 30MKI und mehr als 50 Helikopter Mi-17 V5 kaufen, sagte ein Mitarbeiter im indischen Außenministerium, der anonym bleiben wollte. Der Wert liege bei etwa acht Milliarden Dollar (etwa 6 Milliarden Euro).

Die Mi-17 V5 ist ein gepanzerter Transporthubschrauber für 30 Soldaten oder vier Tonnen Fracht, der auch mit Raketen und Maschinengewehren bewaffnet werden kann. Die Suchoj 30MKI ist eine mit Beteiligung der indischen Hindustan Aeronautics entwickelte moderne Allwetter-Version des Mehrzweck-Kampfflugzeugs Suchoj 30.

Putin wird bei dem eintägigen Besuch voraussichtlich auf Indiens Premierminister Manmohan Singh, Präsident Pranab Mukherjee sowie die wichtigsten Parteiführer treffen. Dabei soll nach Angaben des Kremls die strategische Partnerschaft weiter ausgebaut werden. Erwartet werden mehrere bilaterale Abkommen, darunter auch welche zu Öl und Gas, Handel und Investitionen sowie Raumfahrt und Technologie.

Russland ist der wichtigste Rüstungslieferant Indiens, das laut dem Schwedischen Friedensforschungsinstitut Sipri der größte Waffenimporteur der Welt ist. Im Oktober 2013 soll Russland nach jahrelanger Verzögerung der Flugzeugträger „Admiral Gorschkow“ liefern.

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    Die Atommacht Indien setzt zur Deckung ihres stark steigenden Energiebedarfs auch auf Kernkraftwerke. Russland hat im südindischen Atommeiler Kudankulam zwei Reaktorblöcke gebaut, die 2013 ans Netz gehen sollen. Erwartet wird, dass Singh und Putin bei ihrem Treffen über die Kosten für zwei weitere Reaktorblöcke in Kudankulam sprechen werden.

     
    • dpa
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    3 Kommentare zu "Rüstungspolitik: Putin schließt milliardenschwere Waffengeschäfte mit Indien"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Und andere, die ihr eigenes Geld teuer versteuern, damit die nichtsnutzigen Menschen aller Herren Länder auf unsere Kosten leben, freuen sich halt, wenn ein Konstrukt unter Todesqualen leidet, welches unser stolzes Volk nicht ansatzweise präsentiert ;)


    • wenn man schon nicht negativ über die eigene Regierung herfallen kann, versucht man es mit Häme.

      Dabei sollten so manche "Schreiberlinge" hier, die vom Vater Staat Stütze erhalten, froh sein, wenn die deutsche Industrie Geschäfte macht und Steuern abführt.

    • Kommt da bei der EU, als größten Waffenexporteur, etwa Neid auf?

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