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Rüstungsprojekt Großbritannien und Frankreich preschen bei Drohne vor

Deutschland gerät bei der Drohnen-Entwicklung ins Hintertreffen. Während Drohnen für die Bundeswehr nur gemietet werden sollen, vereinbaren Großbritannien und Frankreich den gemeinsamen Bau einer Kampfdrohne.
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US-Kampfdrohne „Reaper“: Großbritannien und Frankreich wollen eine gemeinsame Drohne entwickeln. Quelle: dpa

US-Kampfdrohne „Reaper“: Großbritannien und Frankreich wollen eine gemeinsame Drohne entwickeln.

(Foto: dpa)

Farnborough Großbritannien und Frankreich wollen gemeinsam eine Kampfdrohne entwickeln. Die Verteidigungsminister Philip Hammond und Jean-Yves Le Drian unterzeichneten am Dienstag bei der Luftfahrtmesse in Farnborough eine entsprechende Vereinbarung. Diese sieht die Bereitstellung von 151 Millionen Euro für eine Machbarkeitsstudie vor.

An dem Rüstungsprojekt sind demnach der französische Konzern Dassault Aviation und das britische Unternehmen BAE Systems sowie Thales, Selex, Snecma und Rolls-Royce beteiligt. Le Drian hatte letzte Woche gesagt, die entsprechenden Verträge könnten bereits im Herbst unterzeichnet werden.

Die Europäer verfügen bisher über keine eigenen Aufklärungs- oder Kampfdrohnen, sondern sind auf Modelle aus den USA oder Israel angewiesen. Bemühungen Deutschlands zur Anschaffung eines unbemannten Aufklärungsflugzeugs Eurohawk aus den USA scheiterten an Problemen bei der Zulassung für den europäischen Luftraum. Im November 2013 vereinbarten Deutschland, Frankreich, Spanien, Griechenland, Italien, die Niederlande und Polen, in den kommenden Jahren bei der Entwicklung einer eigenen Aufklärungsdrohne zusammenzuarbeiten.

Hammond unterzeichnete die Vereinbarung mit Le Drian in seiner Eigenschaft als bisheriger Verteidigungsminister, im Rahmen einer Kabinettssitzung wurde ihm am Dienstag das Amt des Außenministers anvertraut.

  • afp
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