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Ruf nach Unabhängigkeit Das Europa der Separatisten

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Nordkatalonien (Frankreich): Irritierter Blick über die Grenze
Französische Bauern bei Perpignan protestieren gegen Billigimporte aus Spanien. Quelle: AFP

Französische Bauern bei Perpignan protestieren gegen Billigimporte aus Spanien.

(Foto: AFP)

In Deutschland hat man ein klares Bild von Frankreich als fest etablierter Zentralstaat. Doch diese Eigenschaft ist historisch relativ jung. Die Franche-Comté, Savoyen, große Teile Südfrankreichs, die Bretagne, Elsass, Lothringen, das französische Baskenland – all das sind Landesteile, die nicht zum ursprünglichen Königreich Frankreich gehörten. Sogar das Béarn mit der Stadt Pau, wo der spätere König Henri IV. her stammt, unterstand wie Carcassonne und das Roussillon lange den Königen von Aragon.

In Nordkatalonien, also dem Teil Südfrankreichs am Mittelmeer, der erst 1659 mit einem Friedensvertrag von Spanien zu Frankreich stieß, sieht man immer mehr katalanische Fahnen, wird vermehrt Katalanisch gesprochen und gibt es mittlerweile (wieder) zweisprachige Straßenschilder. Ähnlich verhält es sich im Baskenland.

Vor wenigen Jahren tauchten an der Grenze zu Spanien große Schilder auf: „Benvinguts a Catalunya Nord“ (Willkommen in Nordkatalonien) ging Paris allerdings zu weit. Diese Begrüßung für alle, die aus Spanien nach Nordkatalonien, pardon: Frankreich hineinfuhren, wurde wieder entfernt.

Geblieben ist der teils interessierte, teils irritierte Blick über die Grenze. „Als es ihnen gut ging, wollten unsere katalanischen Vettern in Spanien nichts von uns wissen, jetzt, wo sie in der Krise stecken, kommen sie mit Billigtarifen über die Grenze und wollen uns Aufträge wegschnappen“, sagt ein empörter Bauunternehmer in der Nähe von Perpignan, der ab und zu nach Gerona und Barcelona fährt, „um denen zu erklären, dass wir zwar Katalanisch sprechen,  aber mit ihrer Unabhängigkeitsbewegung nichts zu tun haben wollen.“

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10 Kommentare zu "Ruf nach Unabhängigkeit: Das Europa der Separatisten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • das ist die Idee - Bayern wird ein eigener Staat - damit fällt nicht nur die Finanzierung des BER, der Elbvilamonie und der Olympiade flach, sondern wir sind dann auch raus aus dem Euro und müssen da nix mehr zahlen.

    Wäre wirklich vorteilhaft.

    Gäbe es dann hier die BM - Bayerische Mark.

  • Go Scotland, go!

  • Die Europ. Unon ist aus dem Ruder gelaufen.
    Heute ist die EU nur noch Brüssel und das ist für mich eine hochkriminelle Vereinigung.
    Davor ahben die Leute Angst. Sie wollen die Gängelei aus Brüssel nicht mehr

  • Die EU ist kein stabiles Gebilde und auf Grund der vielen Tätigkeiten in der Vergangenheit aber für die Zukunft wird es besser sein diese EU den Bach runter zu gehen lassen.
    Die EU ein totes Pferd immer wurder immer wieder neu geschmückt und mit Hafer bespickt, aber tot ist tot und reiten kann man diese EU-Pferd nicht mehr.
    Das EU-Pferd wird jetzt ausgeschlachtet und das wars dann.

  • "Damit wird offenkundig: Bei der Europäischen Union handelt es sich keineswegs um ein so stabiles Gebilde, wie nach außen gerne demonstriert."
    Ob das die EU schwächt, das muss erst mal bewiesen werden.
    Sicher wäre nur, dass es die Dominanz verschiedener Staaten in in der gemeinschaft ändert.

  • Denken Sie an die Freihandelsabkommen wie TTIP,
    da wird Ihnen das Krankenhaus, Wasser, Staßen und überhaupt das ganze Rechtssystem geklaut. Der völligen Entrechtung entkommt man doch nur noch mit EU-Austritt.

  • Joah die Bayern wollen ja och gerne unabhängig von der BRD werden.

    Allerdings führt Separatismus zu noch mehr Bürokratie und Overhead
    in der Regierung. Kleinstaaterei macht die Sache nicht besser.
    Im Gegenteil sie werden sich noch mehr Interessengruppen
    unterwerfen müssen wenn sie in unser globalen Welt Bestand haben
    wollen. Kein Land dieser Erde kann so ganz alleine für sich sein.

    Es dauert so noch länger bis sich wirklich
    etwas ändert. Und was soll sich überhaupt ändern?

    Wenn die Leute mehr Mitbestimmung wollen sollten sie mal mehr über
    Föderalismus als Separatismus nachdenken.

  • Die EU-Schergen tüfteln bestimmt schon an Bestimmungen, jegliche Form von Abtrünnigkeit zu unterbinden. Das Volk hat dem Kapital zu dienen. Zu diesem Zweck wurde das Brüsseler Polittheater inklusive der regierenden Lobbyistenbüros geschaffen. Diese Diktatur im Demokratiepelz ist zu gut geworden, die wird man sich nicht von ein paar aufmüpfigen Spinnern kaputtmachen lassen.

  • Nach einem Europa der Groß -Staaten wird es ein Europa der Kleinstaaten geben in naher Zukunft. Die Menschen haben Angst vor Europa und ihren Zentralregierungen und wollen Übersicht. Kein Lügen mehr keine falschen Statistiken und
    keine jährliche Zuwanderung von 500 000 Tausend Menschen gefordert
    bei 8 Millionen Arbeitslosen mit Hartz IV z.B bei uns.

    Da wird gelogen und das sogar ganz offen im Bundestag.

    Da wird im Bundestag bei der Haushaltsaussprache gesagt die meisten Zuwanderer auch Sinti und Roma sind gut ausgebildet und es nur Einzelne gibt die
    Hilfe brauchen. Das ist Unverfroren oder in Hundert Städten und Gemeinden sitzen Volksverhetzer die nach Geld schreien , weil sie angeblich überlaufen werden, aber in Wirklichkeit nur Hetze betreiben wollen.

    Entweder man setzt diese Leute ab oder Leute wie Roth,Özdemir Gabriel,Volker Beck ,Gysi, etc tun etwas dagegen und klagen diese Lügner an die meist aus ihren eigenen Reihen stammen.





  • Zersplitterung scheint normal zu sein/werden. Die Wirtschaft machte es vor. Jede Abteilung ist eine Firma. Nur bei der Staatenteilung wird wahrscheinlich nur der Deutsche alles bezahlen müssen. Also noch weniger geld für Deutsche und fafür mehr Geld ins Ausland!

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