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Rumsfeld: Folterbilder bleiben Verschlusssache

Die neuen Folterbilder aus dem Irak werden nach Angaben von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld nicht veröffentlicht. Er persönlich sei dafür, doch gebe es in den Rechtsabteilungen des Pentagon niemand, der dies empfehle, sagte Rumsfeld am Donnerstag während seines Überraschungsbesuchs in Bagdad.

HB WASHINGTON/BAGDAD. US-Fernsehsender strahlten Bilder von Rumsfelds Stellungnahme aus. „Ich hätte nichts dagegen, die Bilder alle zu veröffentlichen, damit wir das hinter uns bringen“, sagte Rumsfeld. Es gebe jedoch Einwände, weil die Privatsphäre der darauf zu sehenden Gefangenen verletzt werde.

Das Pentagon wolle keine Bilder veröffentlichen, auf denen Gefangene gedemütigt werden. Außerdem seien unter den mehr als 1 000 Bildern in Pentagon-Besitz solche, auf denen keine Gefangenen zu sehen seien. Damit werde die Privatsphäre der zu sehenden US-Soldaten verletzt. Rumsfeld geht nach eigenen Angaben davon aus, dass weitere Bilder existieren.

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