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Russland-Affäre Trump attackiert oppositionelle Demokraten

Im Streit um den Umgang mit der Russland-Affäre teilt Trump weiter aus: Den Kongressabgeordneten Schiff bezeichnete der US-Präsident als Lügner.
05.02.2018 - 18:01 Uhr Kommentieren
Der US-Präsident bezeichnet den Kongressabgeordneten Adam Schiff als Lügner. Quelle: dpa
Donald Trump

Der US-Präsident bezeichnet den Kongressabgeordneten Adam Schiff als Lügner.

(Foto: dpa)

Washington Im sich zuspitzenden Streit um die Folgen der Russland-Affäre in den USA hat US-Präsident Donald Trump schwere Angriffe gegen die oppositionellen Demokraten gerichtet. Der Kongressabgeordnete Adam Schiff, Mitglied im Geheimdienstausschuss des Abgeordnetenhauses, sei ein Lügner, schrieb Trump am Montag auf Twitter.

„Er trachtet verzweifelt danach, sich für Höheres zu empfehlen“, heißt es in dem Twitter-Eintrag von Trump. In dem Rundumschlag bezichtigt er auch den früheren FBI-Chef James Comey, den früheren Geheimdienstkoordinator James Clapper, den früheren CIA-Chef John Brennan – allesamt über Parteigrenzen hinweg hoch angesehen – „Lügner und Durchstecher“ zu sein.

Hintergrund ist, dass die Demokraten ein Papier veröffentlichen wollen, dass sich mit den Russland-Ermittlungen beschäftigt, in dessen Mittelpunkt auch das Wahlkampf-Lager von Donald Trump steht. Am Freitag hatten Trumps-Republikaner ein Papier veröffentlicht, dass von Opposition und Fachleuten als irreführend bezeichnet wurde.

Darin werden die FBI-Ermittlungen im Umfeld eines für Trump belastenden Dossiers diskreditiert. Trump versucht damit, die ihn für ihn ungünstige Arbeit von FBI-Sonderermittler Robert Mueller in der Russland-Affäre zu beeinflussen. Er greift so aber vor allem auch den Republikanern nahestehende Beamte, etwa Vize-Justizminister Rod Rosenstein und Mueller, an.

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    Noch am Montag nun soll der Geheimdienstausschuss über das Demokraten-Papier abstimmen, dessen Veröffentlichung er bereits einmal abgelehnt hat. Sollten die Demokraten genug Republikaner auf ihre Seite ziehen können, wäre Trump in der delikaten Situation, dass er selbst die Veröffentlichung eines für ihn möglicherweise belastendes Papieres verhindern müsste. Dies brächte ihn in Erklärungsnöte.

    • dpa
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