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Russland-Affäre Trump widerspricht sich selbst bei Aussagen zu Ex-FBI-Chef Comey

Als FBI-Chef James Comey entlassen wurde, machte Donald Trump klare Aussagen zu den Gründen der Kündigung. Diese scheinen heute andere zu sein.
Update: 19.04.2018 - 01:20 Uhr 3 Kommentare
Er musste seinen Posten räumen. Quelle: AFP
James Comey

Er musste seinen Posten räumen.

(Foto: AFP)

WashingtonIn der Affäre um den entlassenen FBI-Chef James Comey hat sich US-Präsident Donald Trump selbst widersprochen. Er habe Comey nicht „wegen der verlogenen Russland-Ermittlungen“ gefeuert, twitterte Trump am Mittwoch. Im vergangenen Jahr hatte der Präsident das Gegenteil erklärt. Am Mittwoch nannte er zunächst keine Einzelheiten, etwa einen Grund für die Entlassung Comeys.

Die Kriminalbehörde FBI hatte untersucht, ob Russland die Präsidentenwahl 2016 beeinflusste und ob es geheime Absprachen zwischen Trumps Team und der Regierung in Moskau gab. Trump hat dies stets bestritten.

Die überraschende Entlassung Comeys am 9. Mai führte zur Einsetzung von Sonderermittler Robert Mueller. Er soll auch klären, ob es eine Behinderung der Justiz gab, die in den USA strafbar ist.

Als der Präsident Comey im vergangenen Mai entlassen hatte, zitierte das Weiße Haus zunächst eine Empfehlung des stellvertretenden Generalstaatsanwalts Rod Rosenstein als Grund für die Entlassung. Rosenstein hatte Comeys Vorgehen bei der Untersuchung von Hillary Clintons Verwendung eines privaten E-Mail-Servers scharf kritisiert.

Ein paar Tage nach Comeys Absetzung sagte Trump aber einem NBC-Journalisten: „Ich hätte Comey auch unabhängig von (Rosensteins) gefeuert.“
„Und tatsächlich, als ich beschloss, es einfach zu tun, sagte ich zu mir selbst: 'Diese Russland-Sache ist eine erfundene Geschichte, es ist eine Entschuldigung der Demokraten dafür, dass sie eine Wahl verloren haben, die sie hätten gewinnen sollen' “, sagte Trump.

Trump hatte laut einem Bericht der „New York Times“ zudem russischen Beamten im Oval Office erzählt, dass ihn die Kündigung Comeys von einem „großen Druck“ befreit habe.

Trump hatte Comey am Freitag als „Schleimbeutel“ kritisiert. Hintergrund ist die Veröffentlichung von Comeys Buch, in dem es unter anderem um Trump geht.

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3 Kommentare zu "Russland-Affäre: Trump widerspricht sich selbst bei Aussagen zu Ex-FBI-Chef Comey"

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  • Tja, es ist ja alles folgenlos. Der Kerl kann machen, was er will. Man fragt sich schon, ob jemals dieser Untersuchungsbericht erscheinen wird. Es verläuft im Sande.

  • Kann man den blonden Komiker im Oval Ofice nicht in eine Late-Night-Comedy abschieben und das Land wieder richtig regieren? Man kann ihn ja im Glauben lassen, er sei der US-Präsident.... :-)

  • Das ist doch keine Meldung wert, der gute Mann widerspricht sich doch regelmäßig.