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Russland Geheimdienst nimmt sieben Terrorverdächtige fest

Haben IS-Extremisten Anschläge in Moskau und St. Petersburg geplant? Der russische Inlandsgemeindienst geht diesem Verdacht nach – und fand bei Festnahmen in Stadt Jekaterinburg auch eine Sprengstoffwerkstatt.
08.02.2016 - 12:55 Uhr
Blick auf das Historische Museum (l), die St. Basilius Kirche (M) und den Kreml am roten Platz. Rückt Moskau ins Visier von IS-Extremisten? Quelle: dpa
Moskau

Blick auf das Historische Museum (l), die St. Basilius Kirche (M) und den Kreml am roten Platz. Rückt Moskau ins Visier von IS-Extremisten?

(Foto: dpa)

Moskau Der russische Geheimdienst hat nach eigenen Angaben in der Region des Uralgebirges sieben Terrorverdächtige festgenommen. Diese hätten mutmaßlich geplant Terroranschläge in Moskau, St. Petersburg und in der Ural-Gegend geplant, gab der FSB am Montag bekannt. Sie seien in Jekaterinburg in Gewahrsam genommen worden.

Bei Razzien in den Wohnungen der Festgenommenen seien am Sonntag „ein Bombenlabor, Sprengstoff, Zünder, Schusswaffen, Granaten und extremistische Literatur“ sichergestellt worden, hieß es in einer Erklärung. Die Anführer der mutmaßlichen IS-Zelle seien aus der Türkei eingereist, die gesamte Gruppe habe sich nach den Anschlägen nach Syrien absetzen wollen. Als Anschlagsziele hätten die Extremisten neben Moskau und St. Petersburg die Region Swerdlowsk am Ural-Gebirge im Visier gehabt.

Den Geheimdiensten zufolge haben sich fast 3000 Russen – die meisten von ihnen aus der Kaukasusregion – dem IS in Syrien und im Irak angeschlossen. Moskau steht an der Seite des syrischen Machthabers Baschar al-Assad und attackiert dessen Gegner seit dem 30. September mit fast ununterbrochenen Luftangriffen. Der IS und die ebenfalls islamistische Al-Nusra-Front haben ihre Anhänger aufgerufen, als Revanche Anschläge in Russland zu verüben.

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