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Russland gewährt Akajew Asyl

Die russische Regierung hat dem gestürzten kirgisischen Präsidenten Akajew Asyl gewährt. Bei Plünderungen in der Hauptstadt Kirgisiens wurden mehrere Menschen getötet.

HB BERLIN. Auch in der dritten Nacht nach dem Sturz des kirgisischen Präsidenten Askar Akajew ist es in der Hauptstadt Bischkek zu Plünderungen gekommen. Dabei wurden nach Angaben der Polizei drei Menschen getötet. Allerdings sei die Lage überwiegend unter Kontrolle, hieß es. Die Sicherheitskräfte werden den Angaben zufolge inzwischen von 2000 Freiwilligen unterstützt, um weitere Plünderungen abzuwenden

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Die politische Lage in Kirgisien bleibt indes aber unübersichtlich. Das wiedereingesetzte frühere Parlament des mittelasiatischen Landes beschloss, dass am 26. Juni ein neuer Staatschef gewählt werden soll. Dabei will auch der Übergangspräsident und frühere Oppositionspolitiker Kurmanbek Bakijew antreten. Der gestürzte Staatschef Akajew erhielt inzwischen politisches Asyl in Russ- land; er spricht aber weiter von einer Rückkehr nach Kirgisien.

Dort demonstrierten am Samstagabend rund 3000 Anhänger des gestürzten Regimes außerhalb der Hauptstadt. Ihr angekündigter Marsch auf Bischkek kam jedoch nicht zustande.

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