Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Russland Pussy Riot-Mitglieder könnten bald freikommen

Die Amnestie für Insassen russischer Gefängnisse wird wohl auch für explizite Putin-Gegner gelten. Die Regierung wagt nicht, politische Gefangene festzuhalten – auch Sängerinnen von Pussy Riot könnten davon profitieren.
19.12.2013 - 08:23 Uhr 1 Kommentar
Auch sie dürfte von der Massenamnestie profitieren: Pussy-Riot-Sängerin Nadeschda Tolokonnikowa muss ihre Lippen wohl bald nicht mehr hinter Gittern schürzen. Quelle: Reuters

Auch sie dürfte von der Massenamnestie profitieren: Pussy-Riot-Sängerin Nadeschda Tolokonnikowa muss ihre Lippen wohl bald nicht mehr hinter Gittern schürzen.

(Foto: Reuters)

Moskau Die im Straflager inhaftierten Musikerinnen der kremlkritischen Punkband Pussy Riot hoffen im Zuge der russischen Massenamnestie noch in dieser Woche auf ihre Freilassung. „Sie können theoretisch noch heute herauskommen“, sagte die Anwältin der Gegnerinnen von Kremlchef Wladimir Putin, Irina Chrunowa, am Donnerstag der Agentur „Interfax“. Die Angehörigen der inhaftierten Nadeschda Tolokonnikowa (24) und Maria Aljochina (25) seien bereits zu den jeweiligen Straflagern gereist, um die Frauen zu begrüßen.

Die Staatsduma hatte am Mittwoch eine Massenamnestie beschlossen, die auch einzelne Putin-Gegner betrifft. Der Strafvollzug hat sechs Monate Zeit, den Gnadenakt umzusetzen. Demnach müssen die beiden Frauen von Pussy Riot mehrere Dokumente vorlegen, um in Freiheit zu kommen – zum Beispiel einen Nachweis, dass sie das Erziehungsrecht für ihre minderjährigen Kinder haben.

Tolokonnikowa und Aljochina waren im vergangenen Jahr nach einem Anti-Putin-Protest in einer Kirche wegen Rowdytums verurteilt worden. Das Vorgehen der Justiz hatte weltweit Kritik ausgelöst. Die Strafe würde im März enden. Dass sie freikommen sollen, werten Beobachter als Zugeständnis des Kremls an den Westen vor den Olympischen Winterspielen, die am 7. Februar in Sotschi eröffnet werden.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    1 Kommentar zu "Russland: Pussy Riot-Mitglieder könnten bald freikommen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Oh, dann kann sich ja "Lady Suppenhuhn" (siehe FAZ Artikel vom 25.08.12) zu Weihnachten diesmal eine Gans in die "Röhre" schieben )))
      Und für die Bilder aus dem "Arbeitslager" sehen die Mädels doch recht gut und gepflegt aus ! Halt wohl doch ganz normale "angepasste" Russinnen.
      Liebe Grüße aus Moskau
      P.S.
      ..und glaubt bitte wirklich nicht all den Mist der in Deutschland über den bösen Putin geschrieben wird, ich muss mich hier ja schon dafür schämen.
      Weiterhin noch viel Spaß in der EUdSSR !- hier ESt-satz von 13% flat !!!
      Expat

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%