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Russland Umstrittener Prozess gegen Putin-Kritiker

Es erinnert an etliche Prozesse, die Kremlchef Putin in Russland in der Vergangenheit gegen einflussreiche Gegner führte: Oppositionsführer Nawalny könnte nun wegen Untreue ins Gefängnis kommen. Er bestreitet den Vorwurf
05.07.2013 - 09:53 Uhr 3 Kommentare
Der Moskauer Internet-Rebell Alexej Nawalny kritisiert im Winter 2011, bei den Parlamentswahlen habe es Betrug gegeben. Damit hat er seinen Kampf gegen die Regierungspartei Geeintes Russland erstmals auf die Straße verlegt – ein Wagnis, das ihn nun teuer zu stehen kommen könnte: Nawalny könnte nun wegen Untreue verurteilt werden. Beobachter glauben, dass sein politisches Engagement der wahre Grund für seine Bestrafung ist. Quelle: dpa/picture alliance

Der Moskauer Internet-Rebell Alexej Nawalny kritisiert im Winter 2011, bei den Parlamentswahlen habe es Betrug gegeben. Damit hat er seinen Kampf gegen die Regierungspartei Geeintes Russland erstmals auf die Straße verlegt – ein Wagnis, das ihn nun teuer zu stehen kommen könnte: Nawalny könnte nun wegen Untreue verurteilt werden. Beobachter glauben, dass sein politisches Engagement der wahre Grund für seine Bestrafung ist.

(Foto: dpa/picture alliance)

Moskau Im umstrittenen Strafprozess gegen den prominenten russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny hat die Anklage sechs Jahre Arbeitslager wegen Untreue gefordert. Der 37-Jährige habe als Berater einer Holzfirma bewusst Eigentum des Staatsunternehmens veruntreut, sagte Staatsanwalt Sergej Bogdanow am Freitag in seinem Plädoyer. Gegen Nawalny, der Bürgermeister von Moskau werden will und Ambitionen auf das Präsidentenamt hegt, laufen weitere Verfahren.

Die Verteidigung wies die Vorwürfe gegen einen der schärfsten Kritiker von Kremlchef Wladimir Putin zurück und forderte einen Freispruch. „Dieser Prozess soll meinen Mandaten diskreditieren“, sagte Anwältin Olga Michailowa der Agentur Interfax zufolge. Der für seinen Kampf gegen die Korruption bekannte Blogger soll 2009 die Holzfirma um umgerechnet 400 000 Euro geprellt haben. Nawalny bezeichnet die Vorwürfe als Inszenierung des Kremls.

Der Angeklagte müsse von der Gesellschaft isoliert werden, sagte hingegen Bogdanow. Er beantragte, Nawalny im Gerichtssaal in Kirow verhaften zu lassen. Ein als Komplize angeklagter Mann solle für fünf Jahre in Haft. Beide müssten zudem Schadenersatz zahlen, sagte der Staatsanwalt. Auch Menschenrechtler kritisieren den Prozess vor dem Bezirksgericht rund 900 Kilometer nordöstlich von Moskau.

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    • dpa
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    3 Kommentare zu "Russland: Umstrittener Prozess gegen Putin-Kritiker"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Nawalny ist krank im Kopf - das sieht man an seinem Gesicht.

      Allerdings! Bei weitem nicht so krank wie Giudo Westerwelle.

      Hier übrigens ein schönes Foto. Noch ein Hitlerbärtchen und dann dieses kranke Hirn sich für die Bundestagswahl in Deutschland bewerben:

      http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00432/Nawalny_43274227.jpg

    • Interessant bei diesem Artikel ist,
      dass man Nawalny's politischen Hintergrund
      mal wieder unterm Tisch fallen gelassen hat.

      Während man hier in Deutschland jeden der auch nur halbwegs was politisch unkorrekte sagt in die rechte Ecke abstempelt
      ...
      wird ein russischer Neonazi wie Nawalny hier in Deutschland als OPFER staatlicher Wilkühr von Putin hingestellt
      Zitat von Nawalny: "Kaukasen sind nicht wie leicht zertretbare Schaben sondern sie sind wie Kakerlaken die man nur mit Pistolen umbringen kann bzw muss"
      Dabei ist Putin der einzige der von Demokraten gewählt wurde, währen die Opposition hauptsächlich aus Kommunisten besteht, erst dann ca. 10 % Nationalisten und erst danach der gesamte Rest der Opposition. (Nebenbei die vom Westen jährlich mit 3-4 milliarden Euro finanziert wird)

    • Oh ja, wieder mal der böse böse Putin, take 4711. Da zieht sich doch der Michel beim Schlafengehen glatt die Bettdecke über den Kopf.

      Mal was lustiges:

      Der Geheimdienstenthüller Edward Snowden hat den Heiratsantrag von „Bond-Girl“ Anna Chapman angenommen.

      Dennoch dürfen der ehemalige CIA-Mitarbeiter und die frühere russische Geheimagentin vorerst nicht heiraten.

      Solange sich Snowden in der Transitzone des Moskauer Flughafens Scheremetjewo befinde und keine gültigen Papiere habe, wäre eine Eheschließung nicht möglich, teilte ein Sprecher der Konsularstelle von Scheremetjewo mit. Nach seinen Worten befasst sich die Konsularstelle nicht mit der Registrierung von Ehen.

      Schönen Gruß von Mr. und Mrs. Smith.

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