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Russland und die Ukraine Russland schickt Hilfskonvoi in den Donbass

170 Lastwagen russische Hilfsgüter sind im Kriegsgebiet Donbass angekommen. Die Ukraine vermutet Waffenlieferungen. Keine guten Voraussetzungen für das Telefonat zwischen Merkel, Hollande, Proroschenko und Putin.
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Russische Hilfskonvois passieren die Ukrainische Grenze. Quelle: dpa
Hilfskonvoi fährt über die Grenze in die Ostukraine

Russische Hilfskonvois passieren die Ukrainische Grenze.

(Foto: dpa)

Moskau Russland hat einen weiteren umstrittenen Hilfskonvoi mit 1800 Tonnen Gütern in das ostukrainische Kriegsgebiet Donbass geschickt. Die Kolonne mit mehr als 170 Lastwagen passierte am Sonntag die russisch-ukrainische Grenze, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. Die Hilfsgüter, darunter Medikamente, Lebensmittel und Baumaterialien, würden in die vom Krieg zerstörten Gebiete Donezk und Lugansk gebracht, hieß es.

Die Ukraine sieht in den Lieferungen eine Verletzung ihrer Souveränität. Sie wirft Russland vor, die Separatisten auf diese Weise mit Nachschub – vor allem Waffen und Munition – zu versorgen. Russland weist dies zurück und begründet die Hilfe mit der humanitären Katastrophe, die sich auch durch eine ukrainische Wirtschaftsblockade des Donbass verschärft habe.

Von der Leyen warnt: Waffenlieferungen als Brandbeschleuniger

Damit spannt sich die Lage vor der nächsten Verhandlung wieder an: Gegen Mittag wollen Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande gemeinsam mit dem ukrainischen Staatsoberhaupt Petro Poroschenko sowie Kremlchef Wladimir Putin über eine neue Waffenruhe im Donbass sprechen.

Zur Diskussion steht bei dem Telefonat eine überarbeitete Fassung eines Friedensplans, der im September in der weißrussischen Hauptstadt Minsk entstand. Das Aktionspapier war von den Parteien zwar unterzeichnet, aber nie umgesetzt worden.

  • dpa
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