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Russland USA reagieren gelassen auf Putins Drohgebärden

Die USA zeigen sich nicht überrascht über Putin Aussagen. Über seine Pressesprecherin lässt Trump wissen, sein Land sei vorbereitet.
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Trump wird den Aussagen seiner Pressesprecherin zufolge „die Modernisierung unseres Nukleararsenals fortsetzen und sicherstellen, dass unsere Fähigkeiten unerreicht sind“. Quelle: AFP
Donald Trump und Wladimir Putin

Trump wird den Aussagen seiner Pressesprecherin zufolge „die Modernisierung unseres Nukleararsenals fortsetzen und sicherstellen, dass unsere Fähigkeiten unerreicht sind“.

(Foto: AFP)

Washington Die USA haben gelassen auf die Drohgebärden des russischen Präsidenten Wladimir Putin während seiner Rede zur Lage der Nation reagiert. Man sei nicht überrascht von Putins Behauptung, Russland verfüge nun über strategische Atomwaffen, die nicht abgefangen werden könnten, sagte Pentagon-Sprecherin Dana White in Washington.

Zu Putins Erklärung, die neuen russischen Raketen machten die Raketenabwehr der Nato nutzlos, erwiderte sie, bei der US-Raketenabwehr sei es nie um Russland gegangen. „Das amerikanische Volk kann sicher sein, dass wir darauf vollends vorbereitet sind“, fügte sie hinzu.

Die Pressesprecherin des Präsidenten, Sarah Huckabee Sanders, betonte später am Tag, die Verteidigungskapazitäten der USA seien unübertroffen. Trump werde sicherstellen, dass sie auch im nuklearen Bereich unerreichbar blieben. „Präsident Trump versteht die Bedrohungen, denen Amerika und seine Alliierten ausgesetzt sind, und er ist entschlossen, Frieden durch Stärke zu erhalten“, sagte sie. Er werde „die Modernisierung unseres Nukleararsenals fortsetzen und sicherstellen, dass unsere Fähigkeiten unerreicht sind“.

Putin habe „bestätigt, was die Vereinigten Staaten schon lange gewusst haben“, fügte Sanders hinzu. Nämlich, dass Moskau „destabilisierende Waffensysteme über ein Jahrzehnt in direkter Verletzung seiner vertraglichen Verpflichtungen“ aus Rüstungsabkommen entwickelt hätten.

Die Sprecherin des Außenministerium erklärte, die USA wüssten seit Langem, dass Russland an neuen Atomwaffen und anderen Rüstungstechnologien gearbeitet habe. Heather Nauert sagte, es sei „unglücklich“, bei der Präsentation Putins eine Videoanimation sehen zu müssen, die einen „Angriff auf die Vereinigten Staaten“ simuliere. Das Video sei „geschmacklos“: „Wir denken nicht, dass dies verantwortungsvoll ist.“

Die USA versichern seit Jahren, die in Europa aufgebaute Raketenabwehr diene der Verteidigung gegen etwaige Angriffe des Irans, Nordkoreas und anderen Bedrohungen.

  • ap
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