Präsident Vladimir Putin bremst den liberaleren Ministerpräsidenten Dmitrij Medwedjew.
Davos Russlands Regierungschef kämpft gegen Windmühlen. Mit riesiger Delegation aus seinem Kabinett und den führenden Konzernen des Landes hat er gerade wieder auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos versucht, Investoren in seine Heimat zu locken. Doch so sehr Dmitrij Medwedjew sein Land auch schönredet – immer wieder bläst ihm der Wind mächtig entgegen: „Es ist ein großer Fehler, in Russland zu investieren“, ruft die Investoren-Legende George Soros in Davos zum Boykott Russlands auf.
„Russland wird immer repressiver unter seinem abschreckenden, rücksichtslosen Führer. Und das einzige, wie die Welt von außen darauf einwirken kann, ist nicht mehr in Russland zu investieren“, ist Soros überzeugt. Es sei „patriotisch, Wladimir Putin zu kritisieren. Denn seine Politik geht in die falsche Richtung und ist schlecht für Russland“, ist der US-Philantrop überzeugt, dessen Think Tank Open Society Foundations viel zum Wandel im Osten beigetragen hat.
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