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Sanktionen Flugzeugträger entsendet: Iran wirft USA psychologische Kriegsführung vor

Die iranische Regierung kritisiert die Verlegung eines Flugzeugträgers in die Region. Teheran kontert mit der Androhung einer Seeblockade.
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Mit den neuen Sanktionen gegen dem Iran wird dem Land seine wichtigste Einnahmequelle genommen. Quelle: AP
Der Flugzeugträger "Abraham Lincoln"

Mit den neuen Sanktionen gegen dem Iran wird dem Land seine wichtigste Einnahmequelle genommen.

(Foto: AP)

Dubai Der Iran hat die Entsendung eines US-Flugzeugträgers in den Nahen Osten scharf kritisiert. „Boltons Erklärung ist die tollpatschige Wiederauflage einer Maßnahme der psychologischen Kriegsführung“, sagte der Sprecher des Obersten Nationalen Sicherheitsrates, Kejwan Chosrawi, am Dienstag laut einer Meldung der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Tasnim. Der Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, hatte am Montag die Verlegung des Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ und von Bombern in die Region angekündigt.

Die USA haben ihre Strafmaßnahmen gegen das Land zuletzt ausgeweitet. Seit dem 1. Mai müssen alle Länder mit Sanktionen rechnen, die Öl aus dem Iran importieren. Ausnahmen für einige wenige Abnehmer liefen zu diesem Datum aus. Die iranischen Revolutionsgarden drohten deshalb bereits im April mit einer Blockade der Straße von Hormus. Durch den strategisch wichtigen Seeweg am Ausgang des Persischen Golfs werden etwa ein Fünftel des Erdöls weltweit exportiert. US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Jahr das internationale Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt. Er will die iranischen Öllieferungen, eine entscheidende Einnahmequelle des Landes, zum Erliegen bringen.

  • rtr
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