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Sanktionen gegen Nordkorea US-Abgeordnetenhaus winkt Strafmaßnahmen durch

Das US-Repräsentantenhaus hat sich am Donnerstag fast einstimmig für schärfere Sanktionen gegen Nordkorea ausgesprochen. Die Strafmaßnahmen beziehen sich verstärkt auf der Schiffsindustrie des abgeschotteten Landes.
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Obwohl UN-Resolutionen Nordkorea den Test ballistischer Raketen verbieten, hat das kommunistische Land immer wieder Flugkörper abgefeuert. Mit dem Flugzeugträger USS Carl Vinsson ist ein ganzer Flottenverband unterwegs, den Washington als Demonstration militärischer Stärke in Marsch gesetzt hatte. Quelle: dpa
Spannungen zwischen den USA und Nordkorea

Obwohl UN-Resolutionen Nordkorea den Test ballistischer Raketen verbieten, hat das kommunistische Land immer wieder Flugkörper abgefeuert. Mit dem Flugzeugträger USS Carl Vinsson ist ein ganzer Flottenverband unterwegs, den Washington als Demonstration militärischer Stärke in Marsch gesetzt hatte.

(Foto: dpa)

WashingtonMit großer Mehrheit hat sich das US-Repräsentantenhaus für neue Sanktionen gegen Nordkorea ausgesprochen. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag (Ortszeit) mit 419 zu 1 Stimmen für die Strafmaßnahmen. Sie verbieten nordkoreanischen Schiffen oder Schiffen von Ländern, die sich nicht an Vorgaben der UN-Sanktionen gegen Nordkorea halten, in US-Gewässern zu fahren oder in Häfen der USA anzulegen. Produkte, die in Zwangsarbeit in Nordkorea oder davon profitierend hergestellt wurden, dürfen nicht mehr eingeführt werden. Der Senat muss den Sanktionen noch zustimmen.

Mit den neuen Sanktionen solle verhindert werden, dass Nordkorea Geld für die Weiterführung seines Atomwaffenprogramms generieren kann, erklärte der republikanische Abgeordnete Ed Royce. Firmen im Senegal, Katar oder Angola würden nordkoreanische Arbeiter anstellen, die ihre Gehälter in die Heimat schickten - was Pjöngjang jedes Jahr viel Geld einbringen würde, so Royce. Laut des Entwurfs für die Sanktionen muss die Regierung unter US-Präsident Donald Trump auch innerhalb von 90 Tagen entscheiden, ob Nordkorea als staatlicher Sponsor von Terrorismus eingestuft wird.

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