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Sanktionen USA wollen Irans Ölexporte weiter drosseln

Washington verschärft den wirtschaftlichen Druck auf Teheran. Offenbar sollen die iranischen Ölexporte weiter reduziert werden. Das langfristige Ziel von Trump bleibt die Null.
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Die USA wollen Teheran mit den Sanktionen zwingen, das Atomabkommen von 2015 neu zu verhandeln und schärferen Auflagen zuzustimmen. Quelle: dpa
Donald Trump

Die USA wollen Teheran mit den Sanktionen zwingen, das Atomabkommen von 2015 neu zu verhandeln und schärferen Auflagen zuzustimmen.

(Foto: dpa)

New YorkDie USA setzen den Iran weiter unter Druck: Insidern zufolge sollen die iranischen Ölexporte um rund ein Fünftel auf unter eine Million Barrel pro Tag gedrückt werden. Das sagten zwei mit dem Vorhaben vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Damit wolle Washington Einfuhrländer dazu bringen, weniger Öl aus dem Iran zu importieren und so die Haupteinnahmequelle Teherans unterbinden.

Allerdings werden die USA wohl weiterhin Ausnahmen von Sanktionen für Länder verhängen, die dennoch iranisches Rohöl kaufen, einschließlich der größten Abnehmer China und Indien. Im Gegenzug wollen die USA verlangen, die gesamten iranischen Exporte von derzeit 1.25 Millionen Barrel pro Tag um etwa 250.000 Barrel pro Tag zu drücken. „Das Ziel ist es, iranische Ölexporte auf unter 1 Million Barrel pro Tag zu reduzieren“, sagte eine der Quellen gegenüber Reuters.

Im vergangenen November hatten die USA trotz internationaler Proteste die nach eigenen Angaben härtesten Wirtschaftssanktionen gegen den Iran in Kraft gesetzt. Sie sollten vor allem die Ölindustrie, den Banken- und Finanzsektor sowie die Transportbranche mit den wichtigen Häfen treffen.

Die USA wollen Teheran damit zwingen, das Atomabkommen von 2015 neu zu verhandeln und schärferen Auflagen zuzustimmen. Außerdem soll die Führung in Teheran Zugeständnisse in der Außenpolitik machen. Der Iran wirft der US-Regierung vor, das Land wirtschaftlich in die Knie zwingen und so einen Regierungswechsel herbeiführen zu wollen.

Um eine Destabilisierung des Ölpreises zu verhindern, hatte Washington einige Länder von den Sanktionen befreit, darunter China und Indien. Trotzdem sind die iranischen Ölexporte bereits um die Hälfte gesunken.

Washington wolle seinen Plan durchsetzen, die iranischen Rohölexporte auf Null zu bringen, sagte Brian Hook, der Sonderbeauftragte des US-Außenministeriums für den Iran, am Mittwoch auf einer Industriekonferenz in Houston. Trump „hat sehr deutlich gemacht, dass wir eine Kampagne mit maximalem wirtschaftlichen Druck führen müssen“, sagte Hook, „aber er will die Ölmärkte nicht schockieren.“

Mit Agenturmaterial.

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